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Spezialchemiekonzern Evonik trotzt dem konjunkturellen Gegenwind – die Blitzanalyse

Obwohl Währungskurse und Logistikprobleme Evonik belasten, kann der Spezialchemiekonzern die Erwartungen der Analysten übertreffen.
06.11.2018 - 08:44 Uhr Kommentieren
Evonik bekräftigt nach Gewinnanstieg Jahresziele Quelle: dpa
Spezialchemiekonzern Evonik

Im dritten Quartal stieg der bereinigte Betriebsgewinn von Evonik um acht Prozent auf 692 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Spezialchemiekonzern Evonik hat am Morgen Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 vorgelegt. Der Überblick:

  • Evonik bleibt auf dem im Sommer prognostizierten Erfolgskurs, der in diesem Jahr zu einem Rekordgewinn führen soll. Im dritten Quartal legte der Umsatz des Spezialchemiekonzerns um sieben Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) wuchs um acht Prozent auf 692 Millionen Euro. Die Ergebnisse treffen damit genau die Erwartungen der Analysten.
  • Trotz konjunkturellen Gegenwinds hält Evonik an den Jahreszielen fest und erwartet nun fürs Gesamtjahr einen bereinigten Betriebsgewinn zwischen 2,60 und 2,65 Milliarden Euro
  • Insgesamt hat Evonik im dritten Quartal die bereinigte Ebitda-Marge auf 18,2 Prozent verbessert und liegt damit bereits in dem im vergangenen Jahr ausgegebenen Zielkorridor bei der Profitabilität.

Das fällt positiv auf

Profitables Tierfutter: Positiv entwickelt sich für den Konzern das Geschäft mit Tierfutterzusätzen, das im vergangenen Jahr unter hohem Preisdruck stand. Ebenso profitierte Evonik von der starken Nachfrage nach Zusätzen für umweltverträgliche Lacke und nach Kunststoffen für den Leichtbau. Das Geschäft mit Methacrylaten, die etwa in Plexiglas verwendet werden, legte ebenfalls dank der hohen Nachfrage zu. Es befindet sich also in guter Verfassung für den derzeit laufenden Verkaufsprozess. Evonik will sich von dem Geschäftsbereich voraussichtlich noch in diesem Jahr trennen.

Das fällt negativ auf

Logistische Probleme: Zu einen wirkten sich Währungseffekte negativ aus, insbesondere der Dollarkurs. Evonik hatte sich durch zwei Zukäufe zuletzt sein Geschäft in den USA deutlich ausgebaut. Zum anderen führte der niedrige Wasserpegel im Rhein dazu, dass weniger Chemikalien transportiert werden konnten. Diese logistischen Probleme führen in mehreren Evonik-Bereichen zu rückläufigen Verkaufsmengen. Das die Preise wiederum deutlich stiegen, macht sich der Effekt im Umsatz aber nicht negativ bemerkbar.

Was jetzt passiert

Besser als die Konkurrenz: Evonik hat im Sommer wegen der guten Geschäftslage seine Prognose erhöht. Dieses Ziel bestätigte der Konzern am Dienstag trotz der zunehmend schwächeren konjunkturellen Lage in der Chemieindustrie insgesamt. Evonik setzt sich damit von anderen Chemieherstellern ab, die zuletzt bereits Gewinnrückgänge verbuchten. Die Fokussierung auf robuste Spezialchemieanwendungen zahlt sich für die Essener aus.

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