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Spezialchemiekonzern Lanxess will Ergebnis kräftig steigern

Der Spezialchemiekonzern Lanxess strebt bis 2018 ein Ergebnis von 1,8 Milliarden Euro an. Der Boom in der Auto- und Reifenindustrie sorgte zuletzt für ein kräftiges Wachstum.
19.09.2012 - 18:22 Uhr Kommentieren
Lanxess hat sich angesichts eines blendenden Wachstumskurses neue Ziele gesetzt. Quelle: dpa

Lanxess hat sich angesichts eines blendenden Wachstumskurses neue Ziele gesetzt.

(Foto: dpa)

New York Der Dax-Aufsteiger und Spezialchemiekonzern Lanxess hat sich angesichts glänzender Geschäfte neue Ziele gesetzt. 2018 solle das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereinflüssen auf 1,8 Milliarden Euro klettern, sagte Konzernchef Axel Heitmann am Mittwoch in New York und gab eine neue Marke aus.

Der Konzern sei strategisch gut aufgestellt, um den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen. Das ursprünglich für 2015 festgelegte Ziel von 1,4 Milliarden Euro beim EBITDA vor Sondereinflüssen werde bereits 2014 erreicht und damit ein Jahr früher als geplant.

„Wir haben Lanxess zu einem Wachstumsunternehmen transformiert“, sagte Heitmann. Um das neue mittelfristige Ziel zu erreichen, setze er weiter auf organisches und externes Wachstum. „Mit einem Verhältnis von zwei zu eins haben dabei Investitionsprojekte Priorität gegenüber Akquisitionen.“ In den Wachstumsländern sei etwa ein Großteil der Investitionen in neue Produktionsanlagen geflossen.

Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte Heitmann. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll sich demnach zum Vorjahr um 5 bis 10 Prozent erhöhen. Im Rekordjahr 2011 hatte der Dax-Aufsteiger operativ 1,15 Milliarden Euro erwirtschaftet. Lanxess ist der weltweit führende Hersteller von synthetisch hergestelltem Kautschuk. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten rund 16.900 Lanxess-Mitarbeiter einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro. Der Boom in der Auto- und Reifenindustrie hatte dem Konzern zuletzt ein kräftiges Wachstum beschert.

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    Lanxess entstand durch die Abspaltung der traditionsreichen Chemiesparte des Bayer-Konzerns und ist noch keine zehn Jahre alt. Das Leverkusener Unternehmen durchlief ein hartes Sanierungsprogramm. Firmenteile wurden abgestoßen, Arbeitsplätze gestrichen und ertragsschwache Segmente auf Rendite getrimmt. Zum 24. September steigt Lanxess in die erste Börsenliga Dax auf.

    • dpa
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