Spezialfasern BMW und SGL setzen auf Karbon-Fasern

BMW und SGL haben 70 Millionen Euro in ein neues Werk gesteckt. Dort sollen Kohlenstofffasern für die Autoindustrie hergestellt werden. Für das geplante BMW-Elektroauto i3 bieten Karbon-Fasern gewichtige Vorteile.
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Das BMW i3 braucht Karbonfasern. Quelle: Reuters

Das BMW i3 braucht Karbonfasern.

(Foto: Reuters)

Moses Lake BMW und der in Wiesbaden ansässige Karbon-Spezialist SGL haben am Donnerstag eine neue Fabrik zur Herstellung von Kohlenstofffasern in Moses Lake im US-Staat Washington eingeweiht. In dem Werk sollen Karbon-Fasern für die Autoindustrie hergestellt werden.

BMW und SGL haben 100 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) in das Werk gesteckt, das bei hoher Nachfrage nach dem leichten und ultrastabilen Material zum größten seiner Art werden könnte.

BMW will die in Moses Lake hergestellten Kohlenstofffasern zur Verstärkung von Kunststoffteilen in seinem Elektroauto i3 einsetzen, das 2013 auf den Markt kommen soll.

Durch die Verwendung von Kohlenstofffasern würden die BMW-Fahrzeuge eine viertel Tonne weniger wiegen, als vergleichbare Elektroautos, sagte der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer bei der Einweihung.

  • dapd
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