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Spirituosenhersteller Diageo profitiert von Schwellenländern

In Europa hat der weltgrößte Spirituosenhersteller Diageo im vergangenen Geschäftsjahr weniger umgesetzt. Der Gewinn ist trotzdem gestiegen. Afrika, Lateinamerika und Asien retteten das Geschäft.
23.08.2012 - 09:51 Uhr Kommentieren
Flaschen mit Smirnoff Ice des Herstellers Diageo. Quelle: Reuters

Flaschen mit Smirnoff Ice des Herstellers Diageo.

(Foto: Reuters)

London Der weltgrößte Spirituosenhersteller Diageo hat im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 (Ende Juni) kräftig vom Marktwachstum in den Schwellenländern profitiert und seinen Gewinn überraschend gesteigert. Der Überschuss kletterte von 1,90 auf 1,94 Milliarden britische Pfund (2,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen mit Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys und Guinness am Donnerstag in London mitteilte.

Analysten hatten indes mit einem rückläufigen Gewinn gerechnet. Beim Umsatz traf Diageo mit einem Plus von acht Prozent auf 10,8 Milliarden Pfund die Erwartungen. Zwar gingen die verkaufte Menge und auch der Umsatz in Europa zurück, das konnten aber die Regionen Afrika, Lateinamerika und Asien mit einer stärkeren Nachfrage mehr als ausgleichen.

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