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Spitzengespräch in Moskau BASF und Gazprom arbeiten enger zusammen

Die BASF AG, Ludwigshafen und das russische Gasunternehmen Gazprom wollen ihre langjährige Zusammenarbeit weiter vertiefen.

HB FRANKFURT. Das bekräftigte BASF-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hambrecht am Sonntag nach einem Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden von OAO Gazprom, Alexej Miller, am Wochenende in Moskau. Diesbezügliche Absichten hatten beide Unternehmen bereits im Oktober 2004 bei einer Zusammenkunft der Spitzenmanager in Ludwigshafen bekundet.

Bei dem Spitzengespräch in Moskau sei es konkret um, den Ausbau der Nordeuropäischen Gaspipeline (NEGP) und die Fortschritte des deutsch-russischen Gemeinschaftsunternehmens OOO Achimgaz gegangen, teilte BASF weiter mit. Achimgaz ist ein 50:50 Joint Venture zwischen der BASF-Tochter Wintershall und Gazprom, mit dem ein großen Gasvorkommen in Sibirien erschlossen werden soll. Aufgrund der positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit sei auch über die Entwicklung weiterer Lagerstätten gesprochen worden, hieß es.

BASF und Gazprom arbeiten beim Transport von Erdgas nach Westeuropa über das Gemeinschaftsunternehmen Wingas bereits seit Jahren eng zusammen. Das Anfang der 90 er Jahre gegründete Joint Venture (Wintershall 65 %, Gazprom 35 %) gilt bis heute als eine der größten russischen Investitionen in Deutschland. Die in den Ausbau des Erdgashandelsgeschäfts der Wingas investierten Mittel belaufen sich nach BASF-Angaben inzwischen auf rund 3 Mrd. Euro.

Russisches Erdgas wird aufgrund der rückläufigen Produktionsmengen aus der Nordsee immer wichtiger für Mittel- und Westeuropa. Im Oktober hatten BASF und Gazprom mitgeteilt, man prüfe eine Beteiligung der Wingas an der NEGP.

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