Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sportwagenhersteller Aston Martin holt neue Führungskräfte vor Börsengang

Der Sportwagenbauer stellt sich für den IPO neu auf. Mit Penny Hughes leitet erstmals eine Frau den Verwaltungsrat von Aston Martin.
Kommentieren
Der durch James-Bond-Filme bekannte Sportwagen-Hersteller plant noch für 2018 eine Premium-Notierung an der Londoner Stock Exchange. Quelle: Bloomberg
Aston Martin DBS Superleggera

Der durch James-Bond-Filme bekannte Sportwagen-Hersteller plant noch für 2018 eine Premium-Notierung an der Londoner Stock Exchange.

(Foto: Bloomberg)

London Der an die Börse strebende Sportwagenhersteller Aston Martin will das Management mit neuen Führungskräften stärken. Die ehemalige Vodafone- und WM-Morrison-Managerin Penny Hughes sowie Richard Solomons, der früher die Hotelkette Intercontinental führte, sollen in diverse Gremien des Verwaltungsrates einziehen, teilte der Traditionskonzern am Montag mit.

Sie brächten viele Erfahrungen mit, erklärte Aston-Martin-Chef Andy Palmer. Das Unternehmen steht bereits seit längerem unter Druck, mehr Frauen in seine Führungsriege aufzunehmen.

Erstmals seit Jahren will mit Aston Martin ein britischer Autobauer wieder an die Börse. Der durch James-Bond-Filme bekannte Sportwagen-Hersteller plant noch für 2018 eine Premium-Notierung an der Londoner Stock Exchange. Der Börsengang soll den Autobauer mit rund 5 Milliarden Dollar bewerten. Aktionär Daimler wird seinen Anteil von 4,9 Prozent halten.

Der Ende August bekannt gewordene Börsengang ist eine kleine Sensation. In seiner 105-jährigen Geschichte war Aston Martin berüchtigt für schlampiges Management und hohe Verluste. Sieben Mal musste die Firma in die Insolvenz. Seit einiger Zeit jedoch herrscht in der Firmenzentrale im englischen Gaydon Aufbruchstimmung.

Die Absatzzahlen wachsen, die Gewinne auch – inzwischen seit sieben Quartalen in Folge. Da kann man schon mal von Größerem träumen. Das große Vorbild ist Ferrari: Der Sportwagenhersteller aus Modena ging 2015 in New York an die Börse.

Die legendärsten Modelle von Aston Martin
James Bond alias Sean Connery vor einem DB5
1 von 16

Das Auto sitzt wie ein guter Smoking. Als Sean Connery alias James Bond 1964 im Film „Goldfinger“ in einen Aston Martin DB5 steigt, bekommt die Sportwagenmarke aus England ihre goldene Nadel angesteckt: Geheimagenten-Ausstatter. Dabei produziert die Manufaktur schon lange schnittige Autos - nur nicht immer erfolgreich.

(Foto: dpa)
Lionel Martin und sein Aston Martin
2 von 16

Am 15. Januar 1913 gründen Robert Bamford und Lionel Martin in London das Unternehmen Bamford and Martin Ltd. für den Vertrieb von Singer-Automobilen. Die Briten suchen bald nach einer weiteren Herausforderung und entwickeln unter dem Firmennamen Aston Martin ihren ersten Prototypen. 1915 erhält das erste Auto seine Zulassung.

(Foto: PR)
Produktion von Aston Martin-Autos des Typs Mark II Mitte der 1930er Jahre
3 von 16

In den Anfangsjahren sollen die Produkte vor allem ihre Sportlichkeit belegen. Ein neuer Miteigentümer stellt mit einem Prototypen auf der Rennstrecke Brooklands bei London 1922 gleich zehn Weltrekorde auf, im selben Jahr nehmen zwei Fahrzeuge an einem Grand Prix teil.

(Foto: PR)
Aston Martin DB2
4 von 16

Der DB2 wurde Anfang der 50er produziert - noch bevor James Bond in einem Aston Martin Platz nahm. Unter der langen Motorhaube sitzt ein Sechszylinder mit 2,6-Litern Hubraum, entwickelt von W.O. Bentley.

(Foto: PR)
Aston Martin DB5
5 von 16

Von „Goldfinger" bis „Skyfall“: Der Aston Martin DB5 spielt zwischen 1964 und 2012 immer wieder eine Rolle in James-Bond-Filmen.

(Foto: PR)
1964er Aston Martin DB5
6 von 16

Sean Connery erhält für seine Rolle als britischer Geheimagent in „Goldfinger“ den ersten DB5-Prototypen als Film-Dienstwagen. „Es ist das Auto, das heute noch am besten zu James Bond passt“, sagt Arsen Seyranian vom James Bond Club Schweiz. Der DB5 ist dann auch das Modell, das in weiteren Bond-Filmen vorkommt: „Feuerball“ (1965), „Goldeneye“ (1995) und „Skyfall“ (2012).

(Foto: dapd)
James Bonds 1965er Aston Martin DB5 bei einer Versteigerung
7 von 16

Der Aston Martin ist das erste Fahrzeug von 007, das ein paar der bekannten Super-Gimmicks bekommt: Schleudersitz, Maschinengewehr, Reifenschlitzer und Rammstoßstangen. "Das Auto selbst spiegelt die Charaktereigenschaften von James Bond wieder: Stil, Prestige, Kraft, Schnelligkeit, Risikobereitschaft, Gewieftheit", sagt 007-Sammler Arsen Seyranian.

(Foto: Reuters)

Den Turnaround geschafft hat ein leidenschaftlicher Automanager: Andrew Palmer kam 2014 vom japanischen Konzern Nissan und krempelte den Nischenhersteller erst einmal nach neuesten betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen um.

Der 55-Jährige strich Jobs, investierte in neue Modelle und bereitete den Einstieg in neue Märkte vor: Im kommenden Jahr will der Sportwagenbauer sein erstes SUV auf den Markt bringen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • cvo
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Sportwagenhersteller - Aston Martin holt neue Führungskräfte vor Börsengang

0 Kommentare zu "Sportwagenhersteller: Aston Martin holt neue Führungskräfte vor Börsengang"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.