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SpotMini Boston Dynamics will Roboter-Hund 2019 zum Verkauf anbieten

Boston Dynamics ist für seine athletischen Roboter bekannt. Nun kommt das erste Modell auf den Markt – mit vielen Einsatzmöglichkeiten.
Update: 12.05.2018 - 10:19 Uhr Kommentieren
Boston Dynamics war vor über 25 Jahren gegründet worden und entwickelte zwischenzeitlich auch Roboter im Auftrag des US-Militärs. Quelle: dpa
Roboter von Boston Dynamics

Boston Dynamics war vor über 25 Jahren gegründet worden und entwickelte zwischenzeitlich auch Roboter im Auftrag des US-Militärs.

(Foto: dpa)

San FranciscoDie für ihre laufenden Roboter bekannte Firma Boston Dynamics will erstmals eine ihrer Maschinen zum Verkauf anbieten. Der vierbeinige Roboter SpotMini, der einem Hund nachempfunden ist, soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen, sagte Gründer Marc Raibert. Einen Preis für das über 30 Kilogramm schwere Gerät nannte er nicht. Der Firmenchef erklärte jedoch, der jüngste Prototyp habe in der Herstellung nur noch ein Zehntel der früheren Modelle gekostet.

Boston Dynamics betrachte den SpotMini als eine Plattform, die Kunden mit Hilfe zusätzlicher Geräte für verschiedene Einsatzgebiete ausrüsten können, sagte Raibert am Freitag bei einer Konferenz des Technologieblogs TechCrunch im kalifornischen Berkeley. Zielgruppe sind zunächst Unternehmen, die den Roboter als eine Art Wachpersonal einsetzen wollen. SpotMini bewegt sich mit Hilfe von Kameras vorn, an den Seiten und einer weiteren hinten - der „Po-Kamera“, wie Raibert sie nannte.

Nächste Evolutionsstufe – Hier hilft ein Roboter seinem Kollegen durch die Tür

Eine Idee sei ein „Überwachungspaket“ mit weiteren Kameras, mit dem der autonome Roboter zum Beispiel Firmengelände ablaufen könnte. Genauso könnten Roboter auch die Aufgaben übernehmen, die Treppen in Wolkenkratzern zu kontrollieren – „Leute laufen nicht gern drei Mal am Tag 20 Stockwerke mit den eigenen Beinen“. Einen weiteren möglichen Markt sehe die Firma in der Bauindustrie. In diesem Jahr sollen zunächst 100 SpotMini-Roboter für den Verkauf produziert werden, bevor eine breitere Fertigung folgt.

Der Vorstandschef präsentierte auf der Konferenz außerdem ein Video von Atlas, einem zweibeinigen Roboter, der Pakete sortieren und aufheben, auf Hindernisse springen, joggen und Salti schlagen kann. Noch wisse Boston Dynamics nicht, wie sich mit Atlas Geld verdienen lasse. „Diese Maschine versucht, die Grenze der Zukunft zu verschieben“, erklärte Raibert.

Boston Dynamics war vor über 25 Jahren gegründet worden und entwickelte zwischenzeitlich auch Roboter im Auftrag des US-Militärs. Bis Mitte 2017 gehörte sie über vier Jahre lang zu Google und der Dachgesellschaft Alphabet. Der neue Besitzer ist der Technologie-Konzern Softbank des japanischen Milliardärs Masayoshi Son, der eine Reihe von Robotik-Unternehmen zusammengekauft hat.

Das Unternehmen stellt seine Pläne selten der Öffentlichkeit vor, außer in Videos auf der Plattform YouTube. Die dort präsentierten Aufnahmen begeistern und verstören die Zuschauer oft gleichermaßen.

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  • dpa
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