Sprudel-Firma Soda-Club Das zischende Imperium zieht weiter

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Als in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts ein preiswertes Gerät auch in Krämerläden verkauft wird, öffnet sich ein Riesenmarkt. 1985 erkennt der britische Getränkekonzern Cadbury Schweppes das Potenzial und übernimmt Markenrechte und Technik von Sodastream. Doch dem Fertiggetränkekonzern fehlt die Leidenschaft für das Selbstsprudeln. Die Investitionen in die Weiterentwicklung der Kohlensäurezylinder fließen nur spärlich. Ende der 80er-Jahre häufen sich technische Probleme mit einer neuen Maschine, die Plastikflaschen füllen soll: Die Sodastreamer sprotzen, die Flaschen bersten.

Peter Wiseburgh, Sodastream-Repräsentant in Israel, erkennt seine Chance: „Explosionen in der Küche, das ist ja wie die Intifada vor der Haustür – so geht es nicht weiter!“ Mit einem Team von Technikern entwickelt der Vater von sechs Kindern ein neues Sprudlergerät. Das Zeitalter des Zischens beginnt.

Soda-Club wächst rasant. Von Anfang an setzt Wiseburgh auf den Export, schließlich ist der Heimatmarkt mit nur sechs Millionen Einwohnern sehr klein. „Export“, sagt er, „ist für ein israelisches Unternehmen keine Kür, sondern Pflicht“.

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