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Staatsanwaltschaft Linde lässt Geschäft durchleuchten

Die Staatsanwälte überprüfen Geschäftsbeziehungen des Industriegase-Konzerns. Das Linde-Management hatte die Ermittler selbst eingeschaltet.
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Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft München nimmt einige Geschäfte des Industriegase-Herstellers Linde unter die Lupe. "Wir haben intern Projekte überprüft, bei denen Geschäfte mit Unternehmen gemacht wurden, gegen die ermittelt wurde oder wird", sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Mit diesen Unterlagen sei Linde selbst auf die Staatsanwaltschaft zugegangen, für den Fall, dass es Klärungsbedarf geben sollte. "Die Staatsanwaltschaft prüft noch, bisher ist aber kein Gesetzesverstoß von unserer Seite aufgetaucht", betonte der Sprecher. Die Behörde war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Über die Untersuchungen hatte zuvor das "Manager Magazin" in seiner Onlineausgabe berichtet. Zum Kreis der Personen, die von der Staatsanwaltschaft formell als Beschuldigte geführt würden, sollen demnach weder Vorstände noch Aufsichtsratsmitglieder gehören. Zu den betroffenen Geschäften gehören dem Bericht zufolge auch Transaktionen mit dem Essener Ferrostaal-Konzern, gegen den die Staatsanwaltschaft München wegen Schmiergeldzahlungen ermittelt.

  • rtr
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