Stabilus Zulieferer dank Heckklappen und Dollar zuversichtlich

Die Auftragsbücher bei Stabilus sind gut gefüllt. Der Autozulieferer gibt sich deshalb optimistisch und hebt seine Umsatzprognose an. Das liegt auch an der für das Unternehmen vorteilhaften Entwicklung des US-Dollar.
Im Geschäftsjahr 2014/15 hatte der Konzern seinen Nettogewinn um sieben Millionen auf 17 Millionen Euro gesteigert. Dennoch will das SDax -Unternehmen seinen Aktionären für das abgelaufene Jahr keine Dividende zahlen. Quelle: dpa
Stabilus in Koblenz

Im Geschäftsjahr 2014/15 hatte der Konzern seinen Nettogewinn um sieben Millionen auf 17 Millionen Euro gesteigert. Dennoch will das SDax -Unternehmen seinen Aktionären für das abgelaufene Jahr keine Dividende zahlen.

(Foto: dpa)

FrankfurtEine wachsende Nachfrage nach automatischen Autoheckklappen bringt das Geschäft des Zulieferers Stabilus in Schwung. Der Hersteller von Heckklappenantrieben, Gasfedern und Dämpfern steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 um knapp 24 Prozent auf 167,3 Millionen Euro, wie Stabilus am Mittwoch mitteilte. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) stieg um 27 Prozent auf 28,7 Millionen Euro.

Wegen wachsender Bestelleingänge erhöhte der Konzern seine Umsatzprognose für das Ende September 2016 ablaufende Geschäftsjahr auf 680 Millionen Euro, nachdem bisher 660 Millionen Euro angepeilt worden waren. Auch die für Stabilus vorteilhafte Entwicklung des Dollar-Kurses zum Euro im ersten Quartal sorgte für Zuversicht. Stabilus-Aktien stiegen nach der Prognose-Anhebung um 4,8 Prozent.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

Im Geschäftsjahr 2014/15 hatte der Konzern seinen Nettogewinn um sieben Millionen auf 17,0 Millionen Euro gesteigert. Dennoch will das SDax -Unternehmen seinen Aktionären für das abgelaufene Jahr keine Dividende zahlen, weil sich der Betrag laut Stabilus auf wenige Cent je Aktie beschränken würde und stattdessen für Investitionen genutzt werden soll. Noch am Mittwoch sollte die Hauptversammlung über die Verwendung des Jahresergebnisses und damit auch über den Dividendenverzicht abstimmen.

  • rtr
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