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Stada Der Chef wirbt für die Übernahme, doch die Aktionäre zögern

Die Übernahme des Arzneimittelherstellers Stada durch die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven steht weiter auf der Kippe. Kurz vor Ablauf der Annahmefrist haben erst 28 Prozent der Aktionäre ihre Aktien angedient.
09.08.2017 - 15:41 Uhr Kommentieren
Auch an der Börse wächst die Sorge, dass die Übernahme von Stada erneut platzen könnte. Quelle: dpa
Stada

Auch an der Börse wächst die Sorge, dass die Übernahme von Stada erneut platzen könnte.

(Foto: dpa)

Frankfurt Auch im zweiten Anlauf müssen die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven bis zum Schluss um die Übernahme von Stada bangen. Eine Woche vor Ablauf der Annahmefrist haben erst 28,3 Prozent der Stada-Aktionäre ihre Aktien angedient, wie Bain und Cinven am Mittwoch mitteilten.

Das ist weniger, als diese beim ersten, gescheiterten Angebot zum gleichen Zeitpunkt sicher hatten. Damit die 5,3 Milliarden Euro schwere Übernahme des Arzneimittelherstellers zustande kommt, brauchen sie bis zum nächsten Mittwoch (16. August) 63 Prozent der Anteile. Dabei hatten sich die Beteiligungsgesellschaften diesmal knapp 20 Prozent der Stada-Aktien vorab gesichert, um auf Nummer sicher zu gehen.

Stada-Interimschef Engelbert Tjeenk Willink hatte in einem offenen Brief an die Aktionäre ungewöhnlich deutlich vor einem abermaligen Scheitern des Angebots gewarnt. Denn dann drohe Stada „eine mögliche feindliche Übernahme oder eine nachfolgende Zerschlagung des Unternehmens“, schrieb er in dem auf Dienstag datierten Brief.

„Wir brauchen jetzt eine klare Eigentümerperspektive“, forderte Willink. Einige Privatanleger hätten ihn aufgefordert, sich für die Eigenständigkeit von Stada mit Sitz in Bad Vilbel bei Frankfurt einzusetzen. Mit Bain und Cinven habe Stada aber gute Chancen, wettbewerbsfähiger und internationaler zu werden. „Ich halte das Scheitern der Übernahme für die schlechtere Option“, so Willink.

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    Rund die Hälfte der Stada-Aktien liege bei Hedgefonds und aktivistischen Aktionären, die die Papiere zu Preisen nahe dem Angebotspreis von 66,25 Euro gekauft hätten, schrieb Willink. Sie hatten bereits den ersten Versuch scheitern lassen, weil sie darauf setzten, dass sie im Nachhinein einen höheren Preis für ihre Papiere erzielen könnten, und sie deshalb nicht oder nur zum Teil andienten.

    Auch an der Börse wächst die Sorge, dass die Übernahme von Stada erneut platzen könnte. Am Mittwoch entfernte sich die im Nebenwerteindex MDax enthaltene Aktie mit 63,66 Euro weiter von dem Preis, den Bain und Cinven bieten.

    • rtr
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