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Stada Deutliches Gewinnplus vor der Übernahme

Stada geht mit guten Quartalszahlen in die geplante Übernahme durch Finanzinvestoren. Der Pharmahersteller hat Umsatz und Gewinn zum Jahresstart deutlich gesteigert. Auch das Geschäft in Russland hat sich erholt.
11.05.2017 - 08:50 Uhr Kommentieren
Die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatten Mitte April nach einem Bieterwettstreit mit den Konkurrenten Advent und Permira den Zuschlag für 5,3 Milliarden Euro erhalten. Quelle: Reuters
Stada

Die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatten Mitte April nach einem Bieterwettstreit mit den Konkurrenten Advent und Permira den Zuschlag für 5,3 Milliarden Euro erhalten.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Der vor der Übernahme durch Finanzinvestoren stehende Arzneimittelhersteller Stada hat im ersten Quartal sein Ergebnis deutlich gesteigert. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) erhöhte sich um 18 Prozent auf 108,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte um 14 Prozent auf rund 566 Millionen Euro zu. Dazu trug vor allem ein starkes Geschäft mit Markenprodukten wie dem Erkältungsmittel Grippostad bei sowie eine Erholung im russischen Geschäft. Unter dem Strich kam Stada auf einen Gewinn von gut 49 Millionen Euro, ein Plus von 66 Prozent.

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand unverändert mit einem Anstieg des bereinigten Ebitda auf 430 bis 450 Millionen Euro. Die Finanzinvestoren Bain und Cinven hatten Mitte April nach einem Bieterwettstreit mit den Konkurrenten Advent und Permira den Zuschlag für Stada für 5,3 Milliarden Euro erhalten. Sie bieten 66 Euro je Aktie.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

(Foto: AP)
Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

(Foto: dpa)
Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)

Die Aktionäre von Stada haben noch bis zum 8. Juni Zeit, die Offerte anzunehmen. Sie steht unter der Bedingung, dass mehr als 75 Prozent der Anteilseigner ihre Papiere abgeben. Vorstand und Aufsichtsrat empfahlen den Aktionären am Donnerstag die Annahme des Angebots. Mittel- oder langfristig soll das hessische Unternehmen von der Börse genommen werden.

  • rtr
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