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Stahlfusion zwischen Thyssen-Krupp und Tata Tausende Stahlkocher wollen demonstrieren

Für den 22. September rufen IG Metall und Thyssen-Krupp-Betriebsrat zu einer Groß-Kundgebung auf. Die Stahlkocher protestieren gegen die geplante Fusion der Sparte mit Konkurrent Tata Steel. Martin Schulz hat abgesagt.
15.09.2017 Update: 15.09.2017 - 14:09 Uhr Kommentieren
Die Stahlarbeiter befürchten, dass bei einem Zusammenschluss mit Tata zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen und Standorte geschlossen werden. Quelle: dpa
Thyssen-Krupp

Die Stahlarbeiter befürchten, dass bei einem Zusammenschluss mit Tata zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen und Standorte geschlossen werden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die IG Metall und der Betriebsrat von Thyssen-Krupp treiben ihre Vorbereitungen für die Demonstration gegen die Stahlfusionspläne von Vorstandschef Heinrich Hiesinger voran. Zu der Groß-Kundgebung am 22. September in Bochum würden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Freitag. Die IG Metall hatte auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz eingeladen. Dieser musste aber nach Parteiangaben aus terminlichen Gründen seine Teilnahme an der Demonstration zwei Tage vor der Bundestagswahl absagen.

Die Stahlkocher wollen gegen die Pläne Hiesingers für eine Zusammenlegung der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata Steel demonstrieren. Die Stahlarbeiter befürchten, dass bei einem Zusammenschluss mit Tata zahlreiche Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen und Standorte geschlossen werden. Am Samstag, den 23. September, soll der Aufsichtsrat des Konzerns über die Pläne beraten. Zu den Rednern auf der Demo gehören der NRW-Chef der IG Metall, Knut Giesler, Konzernbetriebsratschef Wilhelm Segerath sowie der frühere IG-Metall-Chef und heutige stellvertretende Aufsichtsratschef von Thyssen-Krupp Steel Europe, Detlef Wetzel.

Thyssen-Krupp hatte erklärt, dass die Verhandlungen mit Tata weit fortgeschritten seien und es noch in diesem Monat zu einer Grundsatzvereinbarung kommen könnte. Thyssen-Krupp Steel Europe mit Hauptsitz in Duisburg beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter.

In einem Flugblatt, das die IG Metall gemeinsam mit dem Unternehmen im Betriebsrat verteilte, heißt es: „Die Fusion mit Tata soll über unsere Köpfe hinweg entschieden werden, obwohl wir seit über einem Jahr vor den erheblichen Risiken und Konsequenzen für unsere Arbeitsplätze warnen.“ Zusätzlich drohe auch eine vollständige Filetierung des Konzerns mit „noch dramatischeren Konsequenzen“ für die Arbeitsplätze, hieß es.

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