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Stahlhändler Preisdruck sorgt bei Klöco für Gewinneinbruch

Wegen gestiegener Stahlpreise ist der Gewinn bei Klöckner & Co stark eingebrochen und das bei gleichzeitigem Absatz- und Umsatzwachstum. Auch im Gesamtjahr wird das Unternehmen sein Rendite-Ziel verfehlen.
10.08.2011 - 07:35 Uhr Kommentieren
Verwaltungsgebäudes von Klöckner & Co in Duisburg. Quelle: dpa

Verwaltungsgebäudes von Klöckner & Co in Duisburg.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Klöckner & Co hat im zweiten Quartal trotz kräftiger Zuwächse bei Absatz und Umsatz einen Gewinneinbruch verbucht. Damit verfehlte Europas größter unabhängiger Stahlhändler die Markterwartungen deutlich. Als Grund für den Ergebnisrückgang nannte Vorstandschef Gisbert Rühl am Mittwoch die erheblich unter Druck geratenen Stahlpreise. Er kassierte daher sein Rendite-Ziel für 2011, bestätigte aber die Absatz- und Umsatzprognose. „Nachdem wir im ersten Quartal mit Rückenwind ins Jahr gestartet sind, verlor die wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal deutlich an Fahrt und trübte sich zuletzt sogar stark ein“, erklärte Rühl.

Während im zweiten Quartal der Absatz auf 1,8 (Vorjahr: 1,4) Millionen Tonnen zunahm und der Umsatz auf 1,9 (1,4) Milliarden Euro, sank der operative Gewinn (Ebit) um mehr als die Hälfte auf 36 (Vorjahr: 78) Millionen Euro. Der Überschuss ging noch deutlicher auf 5,0 Millionen Euro von 47 Millionen vor Jahresfrist zurück. Analysten hatten beim Ebit 63 Millionen Euro geschätzt, beim Nettogewinn 29,6 Millionen; dabei hatten sie den Umsatz rund 100 Millionen Euro niedriger gesehen.

Rühl rechne wegen der bestehenden Unsicherheiten nun nicht mehr damit, bereits in 2011 die mittelfristig angepeilte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von sechs Prozent zu erreichen, teilte Klöco weiter mit. Beim Absatz und Umsatz hielt der Firmenlenker indes an seinem Ziel fest, beide Werte um über 25 Prozent zu steigern. 2010 hatte Klöco bei einem Umsatz von 5,2 Milliarden Euro netto 77,5 Millionen Euro verdient.

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