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Stahlindustrie Arcelor-Mittal will Ilva-Übernahme rückgängig machen – 10.000 Jobs in Gefahr

Der Stahlriese steigt aus dem italienischen Stahlwerk aus. Grund dafür sind Änderungen der Umweltgesetzgebung des Landes.
04.11.2019 - 18:53 Uhr Kommentieren
Dem Stahlwerk in Tarent (Taranto) in Apulien droht durch den Rückzieher die Schließung, 10.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Quelle: dpa
Arbeiter in der Stahlindustrie

Dem Stahlwerk in Tarent (Taranto) in Apulien droht durch den Rückzieher die Schließung, 10.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr.

(Foto: dpa)

Rom Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor-Mittal will die vor einem Jahr besiegelte Übernahme des italienischen Stahlwerks Ilva rückgängig machen. Als Grund nannte der Konzern am Montag Änderungen in der italienischen Umweltgesetzgebung.

Der Konzern sei in dem Fall berechtigt, von einer Ausstiegsklausel im Vertrag Gebrauch zu machen. Dem Stahlwerk in Tarent (Taranto) in Apulien droht damit die Schließung, 10.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte kam am Abend laut Nachrichtenagentur Ansa mit mehreren Ministern zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.

Um das Stahlwerk gibt es schon seit Längerem Streit wegen möglicher Gesundheitsgefahren. Im Januar hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg geurteilt, der italienische Staat sei bislang unzureichend gegen die Risiken vorgegangen und habe damit die Menschenrechte der Anwohner in der Nähe des Werks verletzt.

Im strukturschwachen „Mezzogiorno“, dem italienischen Süden, hat das Werk angesichts hoher Arbeitslosigkeit trotz aller gesundheitlicher Gefahren aber hohe wirtschaftliche und soziale Bedeutung.

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    • dpa
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