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Stahlkonzern Salzgitter erwartet 2019 Gewinneinbruch

Im neuen Geschäftsjahr erwartet Salzgitter einen deutlichen Gewinneinbruch. Grund dafür sind zahlreiche wirtschaftliche und politische Unwägbarkeiten.
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Im schlechtesten Fall dürfte sich das Vorsteuerergebnis 2019 mehr als halbieren. Quelle: dpa
Im Stahlwerk in Salzgitter

Im schlechtesten Fall dürfte sich das Vorsteuerergebnis 2019 mehr als halbieren.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie vergangenen Jahre liefen blendend für den niedersächsischen Stahlhersteller Salzgitter: Mit einem voraussichtlichen Vorsteuergewinn von rund 347 Millionen Euro konnte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann am Dienstag die fünfte Gewinnsteigerung in Folge präsentieren.

Es ist das beste Ergebnis des Konzerns seit zehn Jahren. Doch wie ein Blick in die ebenfalls vorgelegte Prognose für 2019 zeigt, könnte die Serie bald ein jähes Ende nehmen: Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Salzgitter mit einer Halbierung des Vorsteuergewinns auf 125 bis 175 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.

Salzgitter begründet die trüben Aussichten mit „zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten“, wobei der Umsatz von 9,3 Milliarden Euro (2018) leicht auf rund 9,5 Milliarden Euro wachsen soll. Das hat Auswirkungen auf die Profitabilität: So rechnet der Konzern für das laufende Jahr mit einer Kapitalrendite, die „sichtbar unter dem Vorjahreswert“ von 10,4 Prozent liegen soll.

Ein weiterer Grund für den erwarteten Gewinneinbruch dürfte auch in der sich eintrübenden Konjunktur liegen. So hatte etwa die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 zuletzt deutlich von 1,8 auf 1,0 Prozent abgesenkt.

Eine wichtige Rolle dabei spielten politische Ereignisse wie der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens oder ein drohender Handelskrieg zwischen den USA und China. Salzgitter beliefert neben dem Baugewerbe sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie auch Automobilhersteller, die sowohl von einem Brexit als auch von weltweiten Handelskonflikten besonders betroffen wären.

Endgültige Zahlen für 2018 veröffentlicht der Konzern zusammen mit seinem Jahresabschluss am 27. Februar. Der Aktienkurs von Salzgitter gab nach der Veröffentlichung der Prognose zeitweise um bis zu sieben Prozent nach.

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