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Stahlpreise sollen abgewälzt werden Autozulieferer PWO erhöht Preise und Arbeitszeit

Der badische Autozulieferer Progress-Werk Oberkirch (PWO) will den Anstieg der Stahlpreise auf seine Kunden abwälzen und die Arbeitszeit verlängern.

HB OBERKIRCHEN. Die teils drastischen Erhöhungen der Rohstoffpreise müssten im laufenden Jahr durch deutliche Produktivitätssteigerungen und höhere Verkaufspreise kompensiert werden, teilte PWO am Montag mit. Für das Stammwerk Oberkirch werde über eine Verlängerung der Arbeitszeit auf 37,5 Stunden von derzeit 35 Stunden pro Woche verhandelt. Der Konzernumsatz soll 2005 um zehn Prozent auf rund 220 Millionen Euro steigen. Eine Ergebnisprognose könne PWO vor Abschluss der Preisverhandlungen nicht abgeben.

Im abgelaufenen Jahr steigerte PWO den Umsatz um knapp fünf Prozent auf 201 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag mit 14,7 (2003: 14,6) Millionen Euro nur knapp über Vorjahr. Prognostiziert hatte PWO einen Umsatz von rund 200 Millionen und ein Ebit von 15 Millionen Euro. Der Reingewinn lag mit 7,1 (7,0) Millionen Euro ebenfalls nur knapp über dem Niveau des Vorjahres. Im vierten Quartal habe PWO die höheren Preise für Stahl schlucken müssen, weil die lückenlose Versorgung der Kunden sonst nicht gewährleistet hätte werden können. Zur Kostensenkung soll auch der Bau eines neues Standorts in Tschechien beitragen. Die PWO-Aktie kletterte am Montag um 0,1 Prozent auf 34,75 Euro.

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