Stahlproduzent Nippon-Steel kappt Prognose um ein Drittel

Seit dem abgelaufenen dritten Quartal schwächelt das Geschäft des Stahlherstellers Nippon Steel. Jetzt hat das Unternehmen seine Jahresprognose deutlich gesenkt. Das Geschäftsjahr endet im März.
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TokioDer weltweit viertgrößte Stahlhersteller Nippon Steel hat seine Jahresprognose wegen schwacher Exporte und gesunkener Preise um ein Drittel gesenkt. Für das im März endende Geschäftsjahr 2011/2012 rechne man nur noch mit einem Vorsteuergewinn von 120 Milliarden Yen (1,17 Milliarden Euro), wie der japanische Konzern am Freitag mitteilte. Bisher waren umgerechnet 1,76 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden.

Bereits im abgelaufenen dritten Quartal lief es nicht mehr rund für den Konzern, der bald mit Sumitomo Metal Industries zur weltweiten Nummer zwei fusioniert. Der Vorsteuergewinn fiel um rund 44 Prozent auf etwa 300 Millionen Euro.

Stahlhersteller aus Japan haben derzeit besonders zu kämpfen, da der starke Yen Exporte auf einem unter Preisdruck stehenden Markt noch verteuert. Zudem brach die Nachfrage aus Thailand nach den verheerenden Überschwemmungen ein. Das Land nimmt japanischen Konzernen zu normalen Zeiten rund zehn Prozent seiner Exporte ab.

Die Nippon-Steel-Aktie gab in Tokio 3,5 Prozent nach.

  • rtr
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