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Stahlwerk Italien bezweifelt Rechtmäßigkeit von Ilva-Verkauf an ArcelorMittal

Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal sollte die italienische Stahlfirma Ilva übernehmen. Doch nun stellt Rom die Legalität des Deals infrage.
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Italiens neue Regierung hatte den Verkauf bis zum 15. September auf Eis gelegt. Quelle: Reuters
Luigi Di Maio

Italiens neue Regierung hatte den Verkauf bis zum 15. September auf Eis gelegt.

(Foto: Reuters)

RomDer italienische Industrieminister Luigi Di Maio zweifelt an der Rechtmäßigkeit der Ausschreibung für Europas größtes Stahlwerk Ilva, die ArcelorMittal gewonnen hatte. Vielleicht sei das Verfahren rechtswidrig gewesen, sagte Di Maio am Mittwoch unter Berufung auf Rechtsberater. Zuvor hatte die italienische Anti-Korruptionsbehörde erklärt, dass es dabei offenbar Unregelmäßigkeiten gegeben habe.

Nach dem Zuschlag im Jahr 2017 hätte ArcelorMittal das krisengeplagte Werk im Juli übernehmen sollen. Italiens neue Regierung hatte den Verkauf aber bis zum 15. September auf Eis gelegt. Di Maio, der gleichzeitig stellvertretender Regierungschef ist, kündigte an, sich am Donnerstagmorgen in einer Pressekonferenz genauer zu der Angelegenheit zu äußern.

Der italienische Staat hatte 2015 die Kontrolle über das Werk in der Nähe des Hafens von Tarent übernommen, um in der Region Arbeitsplätze zu erhalten und die starke Umweltverschmutzung im Umfeld des Werkes in den Griff zu bekommen.

Der Stahlkonzern Salzgitter hatte angekündigt, mehrere Anlagen vom Weltmarktführer ArcelorMittal zu übernehmen. Mit den Verkäufen will ArcelorMittal den Weg für die Ilva-Übernahme freimachen.

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  • rtr
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