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Statement von Winterkorn im Wortlaut „Manipulieren und Volkswagen – das darf nie wieder vorkommen“

VW-Chef Martin Winterkorn hat sich in einer Videobotschaft für die Manipulationen an Dieselmodellen entschuldigt. So etwas dürfe nie wieder vorkommen. Seinen Posten will er aber nicht räumen. Das Statement im Wortlaut.
22.09.2015 - 17:03 Uhr

Winterkorns Videobotschaft: „Es tut mir unendlich leid“

Meine Damen und Herren,

die Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren unseres Konzerns widersprechen allem, für das Volkswagen steht. Auch ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Antworten auf alle Fragen. Aber wir sind dabei, die Hintergründe schonungslos aufzuklären.

Dazu kommt in diesen Stunden alles auf den Tisch: So schnell, so gründlich und so transparent wie möglich. Und dazu arbeiten wir weiter eng mit den zuständigen staatlichen Stellen und Behörden zusammen. Diese schnelle und umfassende Aufklärung hat höchste Priorität. Das sind wir unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit schuldig.

Und, um es klar zu sagen: Manipulieren und Volkswagen – das darf nie wieder vorkommen.

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    Meine Damen und Herren,

    viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen unseren Marken, unseren Autos und unseren Technologien. Es tut mir unendlich leid, dass wir dieses Vertrauen enttäuscht haben.

    Ich entschuldige mich in aller Form bei unseren Kunden, den Behörden und der gesamten Öffentlichkeit für das Fehlverhalten. Bitte glauben Sie mir, wir werden alles tun, um entstandenen Schaden wieder gut zu machen.

    Wir werden alles tun, um Ihr Vertrauen Schritt für Schritt wieder zurück zu gewinnen.

    In unserem Konzern arbeiten mehr als 600.000 Menschen daran, die besten Autos für unsere Kunden zu bauen. An unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerichtet, sage ich: Ich weiß, mit wie viel Einsatz und großer, echter Aufrichtigkeit Sie Tag für Tag Ihre Arbeit machen. Mir ist natürlich klar, dass jetzt Vieles in Frage gestellt wird. Ich verstehe das.

    Aber es wäre falsch, wegen der schlimmen Fehler einiger weniger die harte und ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Das hat unsere Mannschaft nicht verdient. Auch deshalb bitten wir, bitte ich, um Ihr Vertrauen auf dem weiteren Weg.

    Wir klären das auf.

    Wir arbeiten intensiv an nötigen technischen Lösungen und wir werden alles tun, um Schaden von unseren Kunden und Mitarbeitern abzuwenden.

    Ich gebe Ihnen mein Wort, bei alldem werden wir mit der größtmöglichen Offenheit und Transparenz vorgehen.

    • mdo
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