Statistik 2011 Deutsche trinken mehr Billig-Biere

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Erste CO2-neutrale Brauerei

Bier im Supersonderangebot - da können Händler auf Großeinkäufe hoffen. Bierkästen holt man am besten mit dem Auto. Und dann wandern auch andere Lebensmittel wie Gemüse oder Kaffee mit in den Korb. Das belegt die Auswertung der Kassenbons von Biertrinkern durch Nielsen. Allerdings lassen jene Verbraucher, die Aktionsbier kaufen, in der Regel auch für andere Dinge weniger Geld im Supermarkt. Nachhaltiges Wachstum sei mit den Preisaktionen nicht zu erzielen. „Das ist eine Sackgasse“, betont Röse. Markenpflege und regionale Konzepte seien Ansatzpunkte, die von mittelständischen Brauern unterstützt würden, wie der Bierkongress in Düsseldorf vor wenigen Tagen gezeigt habe.

Geht der Preiskampf 2012 unvermindert weiter? Nielsen sieht keine Anzeichen für Entspannung. Im Handel und der Braubranche sei der Druck durch Überkapazitäten hoch. Preiserhöhungen nimmt dennoch der Marktführer, die Radeberger Gruppe, zum 1. Februar für einen Teil der Produkte in Angriff. Ob die Handelsunternehmen höhere Abgabepreisen selbst „schlucken“ oder an die Verbraucher weiterreichen, bleibt abzuwarten.

Einige andere Brauer haben ihre Weizenbier-Abgabepreise erhöht. „Preisaktionen werden mit großen Pilsmarken gemacht, weil Handelsketten Werbung bundesweit schalten“, erklärt GfK-Experte Zocher. Spezialitäten stünden nicht im Fokus des Preiskampfes.

  • dapd
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6 Kommentare zu "Statistik 2011: Deutsche trinken mehr Billig-Biere"

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  • Bei der Politik und dem Gequatsche, kann man es eh nur noch zugedröhnt aushalten...wer will da schon viel für das Gesöff ausgeben...:-))...abgesehen davon, wer kann das noch bei soviel EU Hilfe!!


  • Warum sollte man für einen Liter gefärbtes Wasser mit etwas Geschmack auch mehr als 60 oder 80 Cent ausgeben? Solange die Brauereien zu besten Werbezeiten erhebliche Werdeblöcke finanzieren, sollte der Preis ruhig noch weiter in den Keller gehen.

  • Hallo, Frau und Herr Cramer, Euer Bier trinke ich nicht!
    Für das Sponsoring von Sportveranstaltungen, Marketingabteilungen und sonstige Werbebuden zahle ich nicht. Und die Tricks mit den Zusatzmarken (Alt, Weizen) naja, man klammert sich halt an alles!
    Eure B(e)rater schicken Euch schon in die falsche Richtung. Eure Globalisierung ist bald abgeschlossen, und dann gibts wieder mehr lokale Biere!

  • Oettinger, meine liebste Biermarke, gibt ja auch kaum Geld für Werbung aus. Es fühlt sich einfach gut an beim Biergenuss nicht das Gefühl zu haben für Segelschiffe in der Werbung oder dergleichen mitzahlen zu müssen.

  • Austauschbare Produkte verkaufen sich natürlich überwiegend über den Preis. Man kann das Geld aber auch ins Produkt stecken und sich dafür die Werbung sparen.

    Beispiel München: Löwenbräu, Paulaner, Spaten usw. nehmen viel Geld für Werbung in die Hand. Die wohl erfolgreichste Münchner Brauerei, Augustiner, hat das nicht nötig. Aber die stellen ihr Malz noch nach alt hergebrachter Methode her. Obwohl man den Platz der "altmodischen" Mälzerei gut anderweitig hätte brauchen können.

    Ich gehe das Thema noch eine Klasse individueller an: Mit Freuden zahle ich für einen Kasten handwerklich hergestelltes, fränkisches Landbier 15 EUR. Geschmacksurteil einer 88jährigen ehemaligen Wirtin aus Oberbayern: "Mei, is' des guat!"

  • mir fehlen noch die anderen Seiten zur Beurteilung : Preise , Qualität, Investitionen,Auslands-Aktivitäten; mit den Anmerkungen zu den bedauerlich mangelhaften Statistiken ( Import-Export ) haben Sie natürlich recht,

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