Stefanie Kemp: Sana-Kliniken holen Deutschlandchefin von Oracle in den Vorstand
Mit der Berufung der Managerin setzen die Sana Kliniken ein klares Signal, wie wichtig das Unternehmen den digitalen Umbau nimmt.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Sie ist eine erfahrene Managerin und IT-Expertin und hat in mehr als drei Jahrzehnten Berufstätigkeit viele Branchen kennengelernt. Nun kehrt Stefanie Kemp, die ursprünglich als examinierte Kinderkrankenschwester ausgebildet wurde, ins Gesundheitswesen zurück.
Im September wird sie die Position des Chief Transformation Officers im Vorstand des drittgrößten privaten deutschen Krankenhausbetreibers Sana Kliniken AG übernehmen. Die 58-Jährige verlässt damit das US-amerikanische Softwareunternehmen Oracle, wo sie seit Juni 2020 als Deutschlandchefin agiert.
„Für mich schließt sich mit dem Einzug in den Sana-Vorstand der berufliche Lebensweg“, betont Kemp. Nach so vielen Jahren in der Verantwortung für die Transformation und den digitalen Umbau in diversen Branchen könne sie sich nun in verantwortlicher Funktion „ihrer Herzensangelegenheit widmen, zur Verbesserung des Gesundheitswesens beizutragen“, sagt Kemp.
Der Klinikkonzern Sana aus München setzt mit der neu geschaffenen Vorstandsposition und der Berufung von Kemp ein klares Signal, wie wichtig das Unternehmen den digitalen Umbau nimmt. Als Chief Transformation Officer wird Stefanie Kemp für alle digitalen Bereiche und Projekte, die Informationstechnologie sowie Prozessoptimierung und -management zuständig sein.