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Stellenabbau bei Ford Gewerkschaft fordert Standortsicherung für Ford-Werk in Saarlouis

1600 Jobs stehen auf der Kippe. Die IG-Metall erwartet vom US-Autobauer nun eine klares Bekenntnis für den Ford-Standort im Saarland.
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Die Arbeitsplätze sind gefährdet, weil das Modell Ford C-Max eingestellt werden soll. Quelle: obs
Ford Produktion in Saarlouis

Die Arbeitsplätze sind gefährdet, weil das Modell Ford C-Max eingestellt werden soll.

(Foto: obs)

SaarlouisAngesichts des angekündigten Arbeitsplatzabbaus beim US-Autobauer Ford in Saarlouis fordert die IG Metall vom Management ein klares Zukunftsbekenntnis zur Produktionsstätte im Saarland. „Wir wollen eine langfristige Sicherung des Standortes mit Investitionszusagen“, sagte der zweite Bevollmächtigte der IG Metall Völklingen, Lars Desgranges, anlässlich einer Betriebsversammlung bei Ford am Montag in Saarlouis.

Im Raum steht der Abbau von rund 1600 Arbeitsplätzen, weil aufgrund der geplanten Einstellung des Modells Ford C-Max die dritte Schicht (Nachtschicht) wegfallen soll. Nach Angaben von Desgranges gibt es eine Betriebsvereinbarung, dass der C-Max noch im gesamten Jahr 2019 in Saarlouis gebaut werden soll.

Ford wolle nun schon im Sommer die Produktion des Kompaktvans einstellen und daher früher aus der Vereinbarung aussteigen. „Und da sagen wir: Wenn wir tatsächlich den C-Max abgeben müssen, um eine Perspektive zu entwickeln für dieses Werk, dann wollen wir diese Perspektive auch in einer Betriebsvereinbarung verabredet haben.“

Dazu gehöre, dass der Mittelklasse-Pkw Focus nach seinem geplanten Facelift in 2022 weiter in Saarlouis produziert werden solle: „Dann hätten wir zumindest bis 2024/25 eine Arbeitsplatzgarantie“, sagte Desgranges. Ford hatte Mitte März angekündigt, rund 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen zu wollen. Die Stellenstreichungen betreffen sowohl Stammbelegschaft als auch Leiharbeiter. Bundesweit hat Ford etwa 24.000 Mitarbeiter – gut 6000 in Saarlouis, knapp 18.000 in Köln und 200 in Aachen.

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  • dpa
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