Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Stratasys will in Deutschland wachsen 3D-Drucker für das Land des Maschinenbaus

Selbst komplexe Teile können 3D-Drucker von Stratasys am Stück fertigen. Der US-Hersteller will in Deutschland, dem Mutterland des Maschinenbaus, wachsen. Vor allem eine Branche kauft gerne bei Vorstandschef Reis ein.
Kommentieren
Stratasys hat sich mit 3D-Druckern für Unternehmen einen Namen gemacht – hier eine Zahnrad-Konstruktion, die ein Drucker an einem Stück erstellt hat. Quelle: Handelsblatt Online

Stratasys hat sich mit 3D-Druckern für Unternehmen einen Namen gemacht – hier eine Zahnrad-Konstruktion, die ein Drucker an einem Stück erstellt hat.

(Foto: Handelsblatt Online)

New York Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte für das US-Unternehmen Stratasys, dem nach Umsatz und Marktanteil größten Anbieter industrieller 3D-Drucker. David Reis, Vorstandschef vom Marktführer Stratasys, bezifferte im Gespräch mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe) den hierzulande erzielten Umsatz auf bis zu 150 Millionen Dollar oder 15 bis 20 Prozent des Gesamterlöses.

Damit ist Deutschland nach den USA und Japan der drittgrößte Markt für Stratasys. Mit „großen Abstand“ sei die deutsche Autobranche der größte Kunde. „Alle Hersteller kaufen in großen Mengen bei uns ein“, sagt Reis, der in Deutschland ein jährliches Erlöswachstum von „mindestens“ 25 Prozent „in den nächsten Jahren“ vorhersieht.

Vor einigen Tagen verkündete IT-Unternehmen Hewlett-Packard (HP) einen Durchbruch beim Drucken von dreidimensionalen Gegenständen. Das neue 3-D-Verfahren soll zehnmal so schnell und deutlich preiswerter wie derzeitige Drucker arbeiten. Aber Reis gab sich gelassen. HP habe noch kein Produkt vorgestellt. Bis zu deren Markteinführung in zwei Jahren seien neue Modelle von Stratasys ähnlich schnell wie die von HP. „Nicht besorgt zu sein wäre dumm, aber ich habe heute Nacht gut geschlafen“, sagte Reis.

  • tja
Startseite

0 Kommentare zu "Stratasys will in Deutschland wachsen: 3D-Drucker für das Land des Maschinenbaus"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.