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Streit um 40-Stunden-Woche spitzt sich zu Conti stellt sich auf Zukäufe ein

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Im vergangenen Jahr konnte Conti das operative Ergebnis nach früheren Angaben von knapp 700 auf über 800 Millionen Euro steigern. Beim Umsatz habe der Konzern den schwachen Dollar zu spüren bekommen, da ein guter Teil des Geschäfts in Dollar gemacht werde, sagte Ziebart. Auf den Gewinn habe die Euro-Stärke aber praktisch keinen Einfluss. Was Continental im Dollar-Raum verkaufe, werde zum allergrößten Teil auch dort produziert.

Streit um 40-Stunden-Woche spitzt sich zu

Der Streit um die vom Reifenhersteller Continental geplante Rückkehr zur 40-Stunden-Woche in seinem Werk in Hannover spitzt sich zu. Das Unternehmen warf der Gewerkschaft IG BCE am Dienstag vor, mit ihrer „Kampfansage“ eine zukunftsträchtige Lösung für das Nutzfahrzeugreifen-Werk zu verhindern.

Die Gewerkschaft hatte zuvor in einer Pressekonferenz eine Erhöhung der Wochenstundenzeit von zurzeit 37,5 auf 40 ohne entsprechenden Lohnausgleich erneut als nicht hinnehmbar abgelehnt. Dies seien 15 Tage kostenlose Mehrarbeit. Außerdem verlange Conti den Wegfall von bislang zehn freien Tagen im Jahr. Diese Arbeitszeitverlängerung gefährde rund 400 der rund 3 500 Stellen im Werk Hannover-Stöcken.

Das Unternehmen forderte dagegen eine Einigung bis zum 15. März auf dem Verhandlungsweg und drohte mit der Verlagerung von Investitionen nach Osteuropa. „Bleibt die Gewerkschaft bei ihrer Haltung, verkündet sie das Aus für geplante Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro. Dieses Geld wird dann ins Ausland fließen, weil sich die Investition in Stöcken ohne den nötigen Beitrag der Beschäftigten nicht rechnet“, sagte Conti-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Nikolin in einer Erklärung.

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