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Streit um 40-Stunden-Woche spitzt sich zu Conti stellt sich auf Zukäufe ein

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IG BCE-Landesbezirkschef Peter Hüttenmeister warf Conti vor, die Beschäftigten mit der Drohung eines Standortwechsels erpressen wolle. Verlängerte Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich seien Maßnahmen in Krisenfällen. Von schlechten Zeiten könne bei Conti angesichts der Rekordbilanz in 2003 nicht die Rede sein.

Der Reifen- und Autozuliefererkonzern verwies dagegen auf den Druck aus der Automobilbranche wie auch von Endverbrauchern, der Conti dazu zwinge, pro Jahr drei bis fünf Prozent seiner Kosten einzusparen. Arbeitsdirektor Thomas Sattelberger fordert die Gewerkschaft auf, den Erhalt von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland nicht zu gefährden.

Conti hat in den vergangenen Jahren bereits nach und nach zahlreiche Werke in Westeuropa zugunsten neuer Werk in Osteuropa stillgelegt. Branchenexperten gehen davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird. Der Conti-Vorstand hat bereits mehrfach erklärt, es gebe für kein Werk eine Bestandsgarantie, das gelte auch für das Lkw-Reifen-Werk in Hannover-Stöcken am Stammsitz von Conti.

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