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Streit um Atomreaktorbau Siemens setzt finnischen Auftraggeber TVO unter Druck

Er sollte längst fertig sein: Der finnische Atomreaktor Olkiluoto 3. Doch wer ist schuld an den Verzögerungen? Darüber gehen die Ansichten der Projektpartner Siemens und TVO auseinander. Die Münchener machen nun Druck.
26.10.2014 - 16:52 Uhr Kommentieren
So wie hier 2008 sieht es auf der Baustelle des künftig weltweit größten Atomkraftwerks in Olkiluoto nicht mehr aus – dennoch wird der Reaktor frühestens 2018 an den Start geben. Quelle: dpa

So wie hier 2008 sieht es auf der Baustelle des künftig weltweit größten Atomkraftwerks in Olkiluoto nicht mehr aus – dennoch wird der Reaktor frühestens 2018 an den Start geben.

(Foto: dpa)

Helsinki Siemens verschärft die Gangart im Streit um Verzögerungen beim Bau eines finnischen Atomreaktors. Der Münchener Technologiekonzern und sein französische Konsortiumspartner Areva erhöhten ihre Forderungen gegen den Auftraggeber Teollisuuden Voima (TVO) drastisch um 1,9 auf 3,5 Milliarden Euro, wie TVO am Freitag mitteilte. Davor bereits hatte der finnische Energieversorger seinerseits die Ansprüche gegen die beiden Unternehmen um 0,5 auf 2,3 Milliarden Euro angehoben. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld für die Verspätungen und Extrakosten bei dem Projekt. Der Fall wird vor einem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer (ICC) ausgetragen.

Es geht um die Errichtung von Finnlands fünftem und größtem Atomreaktor. Der Meiler Olkiluoto 3 an der Ostseeküste sollte nach ursprünglicher Planung 2009 fertiggestellt werden. Doch mittlerweile ist die Inbetriebnahme frühestens für 2018 zu erwarten, wie Siemens und Areva im September angekündigt hatten. Die Franzosen haben in dem Konsortium die Federführung und kümmern sich um die Nukleartechnologie, während Siemens Komponenten wie Turbinen und Generatoren liefert.

Für die Münchener ist das unrentable Vorhaben der letzte Bau aus der Zusammenarbeit mit Areva. Siemens hat sich nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima aus dem Atomgeschäft zurückgezogen.

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