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Streit um Übernahme Evonik zerrt Gigaset vor Gericht

Der Essener Chemiekonzern hat die Geduld mit dem Telefonhersteller Gigaset verloren. Nachdem ein Streit um eine Übernahme im Jahr 2006 außergerichtlich nicht beigelegt werden konnte, will Evonik klagen.
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München/DüsseldorfDer Chemiekonzern Evonik hat genug von ergebnislosen Verhandlungen mit dem Münchner Telefonhersteller Gigaset. Die Essener verklagen den Nachfolger der skandalumwitterten Beteiligungsgesellschaft Arques vor einem Schiedsgericht auf die Zahlung von zwölf Millionen Euro.

Der Streit dreht sich um Vertragsverletzungen nach dem Verkauf des Chemiespezialisten Oxxynova. Arques hatte nach der 22 Millionen Euro schweren Übernahme der Firma vom Evonik-Vorläufer Degussa 2006 zwei Standorte erworben und einen davon später geschlossen. Nach Ansicht von Evonik hat Arques damit gegen Auflagen verstoßen.

Die vertraglichen Verpflichtungen seien von Gigaset nicht eingehalten worden, sagte eine Evonik-Sprecherin zur Begründung der Klage am Freitag. Der Konzern wolle mit seiner Klage verhindern, dass eine Verjährung eintrete. Gigaset sieht sich zwar im Recht, hatte Evonik allerdings in außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen bisher 3,6 Millionen Euro angeboten.

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  • rtr
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