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Studie Chinas Autobauer Geely schlägt BMW, VW und andere Hersteller bei der Profitabilität klar

Für Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer ist Geely der „Profitabilitäts-Star der Autobranche“. In einer Studie erklärt er, was VW damit zu tun hat.
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Profitabilität: Geely schlägt BMW, VW und andere Hersteller Quelle: dapd
Geely

Spätestens 2020 will der Konzern mindestens zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkaufen.

(Foto: dapd)

München, New YorkDer chinesische Autobauer Geely ist für den Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer der „Profitabilitäts-Star der Autobranche“. Obwohl das durchschnittliche Geely-Fahrzeug nur 9529 Euro koste, blieben dem Unternehmen 14,4 Prozent vom Umsatz als Gewinn vor Zinsen und Steuern. Das sei weit mehr als bei BMW, Toyota, VW, PSA-Opel oder anderen Branchengrößen.

Geely habe im ersten Halbjahr 766.630 Neuwagen verkauft – 99 Prozent davon in China. Mit beinahe 60 Prozent machen SUVs wie das Modell Boyue den Großteil des Absatzes aus.

„Auch das trägt zur guten Marge bei Geely bei, denn noch lassen sich in China eben bessere Preise als in anderen Märkten durchsetzen“, erklärte Dudenhöffer in einer Studie. Zum Vergleich: Der VW-Konzern, größter Autobauer der Welt, kam auf eine Gewinnmarge von 8,2 Prozent im Autogeschäft.

Ein Großteil des Erfolgs von Geely stamme von der mit Volvo entwickelten Kompaktwagen-Plattform, erklärte Dudenhöffer. Alle Plattformen stelle Geely auch dem malaysischen Autobauer Proton zur Verfügung, der ihm ebenfalls zur Hälfte gehört. Geely ist Teil der Zhejiang Geely Holding, zu der auch Volvo Cars, London EV-Taxi, Lotus und zehn Prozent der Daimler-Aktien gehören.

„Was Ferdinand Piëch ab 1993 mit seiner Plattform-Strategie bei VW umsetzte und dabei den modernen VW-Konzern schuf, baut der Geely-Hauptaktionär und Gründer Li Shufu in gewisser Weise nach“, sagte Dudenhöffer. Die Chinesen seien dabei, wichtige Spieler im Weltautomarkt zu werden.

Geely hat große Pläne: Spätestens 2020 will der Konzern mindestens zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkaufen. Bis Ende Dezember sollen 1,58 Millionen Autos abgesetzt werden.

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  • dpa
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