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Premium Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn „Die Autoindustrie hat die Grenzwerte nie ernst genommen“

Oberbürgermeister Fritz Kuhn will Stuttgart zum „Hotspot nachhaltiger Mobilität“ machen. Im Interview spricht er über den Kampf gegen Feinstaub, Fahrverbote und erklärt, warum er die Lobbyarbeit von VDA-Präsident Wissmann für gescheitert hält.
18.05.2017 - 18:27 Uhr
„Fahrverbote durchzusetzen ist kein Vergnügen.“ Quelle: dpa
Oberbürgermeister Fritz Kuhn

„Fahrverbote durchzusetzen ist kein Vergnügen.“

(Foto: dpa)

Stuttgart Seit 2013 residiert Fritz Kuhn in seinem Amtszimmer im zweiten Stock des Stuttgarter Rathauses. Als erster grüner Oberbürgermeister der Stadt ist Kuhn dann auch direkt in seinem Element, wenn es um umweltpolitische Themen und die Verantwortung der Autoindustrie geht.

Herr Oberbürgermeister, was ist Ihre Vision für Stuttgart?
Stuttgart ist eine wunderschöne Stadt mit einzigartiger Topografie. Mein Ziel ist es, aus der nach dem Krieg autogerecht aufgebauten Stadt eine Stadt der nachhaltigen Mobilität zu machen: mehr Urbanität mit weniger Autoverkehr.

Weil die Luft so schlecht ist?
Stuttgart ist beim Thema Luftreinhaltung zwar schon besser geworden, aber wir erreichen die Grenzwerte noch nicht an allen Messstellen. 

Es ist eben eine Autostadt.
Mit Daimler, Bosch oder Porsche und vielen anderen Unternehmen hat Stuttgart eine hohe Anziehungskraft. Es ist klar, dass Stuttgart und die Region von der Autoindustrie leben. Wir wollen diese Arbeitsplätze hier behalten. Als Oberbürgermeister muss ich aber auch das Problem mit den Luftschadstoffen in den Griff kriegen. Das ist wegen Stuttgarts Kessellage schwieriger als in anderen Städten.

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