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Symrise Menthol-Boom macht Aromenhersteller stark

Symrise macht satte 17 Prozent mehr Gewinn. Der Duft- und Aromenhersteller aus Holzminden hat ein starkes Geschäftsjahr hinter sich. Dennoch sind Analysten und Aktionäre ein wenig enttäuscht.
Der MDax-Konzern hebt die Dividende an. Quelle: dpa
Symrise-Duftproben

Der MDax-Konzern hebt die Dividende an.

(Foto: dpa)

Frankfurt Eine starke Nachfrage nach Menthol und kosmetischen Wirkstoffen hat den Umsatz und Gewinn des Duft- und Aromenherstellers Symrise angeschoben. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte 2015 um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 572 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ebenso stark legte der Umsatz zu auf 2,6 Milliarden Euro.

Symrise profitierte auch vom schwachen Euro und der Übernahme des französischen Rivalen Diana. Unter dem Strich verdiente der Lieferant der Kosmetik-, Pharma- und der Lebensmittelindustrie aus dem niedersächsischen Holzminden 247 Millionen Euro, ein Plus von 17 Prozent. Die Dividende will der MDax-Konzern um fünf Cent auf 80 Cent je Aktie anheben.

Von Reuters befragte Analysten hatten mit einer höheren Dividende von durchschnittlich 92 Cent gerechnet. Auch beim Gewinn lagen die Prognosen etwas höher. „Das Geschäft spürbar ausbauen, lautete die Maßgabe für Symrise im Jahr 2015“, erklärte Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram. Und so soll es auch weitergehen: Bei einem anspruchsvolleren wirtschaftlichen Umfeld will Symrise in diesem Jahr schneller als der Markt wachsen.

Mittelfristig soll der Umsatz jährlich um fünf bis sieben Prozent steigen und eine operative Marge von 19 bis 22 Prozent erwirtschaftet werden. 2015 lag die Rendite bei 21,5 Prozent, knapp ein Prozentpunkt unter dem Vorjahresniveau.

  • rtr
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