Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Tarifkonflikt IG Metall empört über Austritt von Infineon

Die IG Metall hat empört auf den Austritt des Dax- Konzerns Infineon Technologies aus dem Arbeitgeberverband reagiert. Infineon sei durch eine beispiellose Kette von Managementfehlern in die Krise geführt worden.

HB MÜNCHEN. Das sagte der bayerische IG Metall-Chef Werner Neugebauer am Donnerstag in München. "Ausbaden sollen dieses Versagen des Managements jetzt zum wiederholten Mal die Beschäftigten." Die IG Metall werde umgehend über einen Arbeitskampf bei Infineon beraten. Der Konzern war am Mittwoch nach der Einigung im Tarifstreit der Metall- und Elektrobranche aus dem Arbeitgeberverband ausgeschert, weil er die Gehaltserhöhungen nicht mittragen will.

Nach der Einigung im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg verhandeln Arbeitgeber und IG Metall über eine Übernahme des Ergebnisses in Nordrhein-Westfalen.

Die Tarifparteien kamen am Donnerstagmorgen in einem Neusser Hotel zunächst zu getrennten Sitzungen zusammen. Der ursprünglich für 11 Uhr geplante Auftakt zur 4. Verhandlungsrunde für die rund 700 000 Beschäftigten der Branche in NRW verzögerte sich dadurch. Nach einem fast 23-stündigen Verhandlungsmarathon hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft in Baden-Württemberg zuvor auf Einmalzahlungen und eine Entgelterhöhung von insgesamt 4,2 Prozent in zwei Stufen geeinigt.

Startseite
Serviceangebote