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Tarifverhandlungen RWE-Chef lehnt Jobgarantien ab

Im Ringen um einen Tarifvertrag stehen Beschäftigungsgarantien für die RWE-Spitze nicht zur Debatte. Im Gegenteil: RWE-Chef Peter Terium verlangt mehr Flexibilität der Mitarbeiter.
30.07.2012 - 18:58 Uhr 2 Kommentare
Der designierte Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE: der Niederländer Peter Terium. Quelle: dpa

Der designierte Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE: der Niederländer Peter Terium.

(Foto: dpa)

Düsseldorf RWE-Chef Peter Terium steuert im ersten Monat seiner Amtszeit auf einen handfesten Streit mit der Gewerkschaft Verdi zu. Entgegen deren Forderungen wird Terium in den heute stattfinden Tarifverhandlungen keine langfristigen Beschäftigungsgarantien anbieten, wie das Handelsblatt (Dienstagausgabe) aus Konzernkreisen erfahren hat.

Verdi hatte einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis zum Jahr 2023 gefordert. Wegen der massiven Marktveränderungen seien Zusagen über einen derart langen Zeitraum nicht mehr möglich, hieß es. Denkbar seien dagegen nur noch kürzere Beschäftigungsgarantien. In anderen Branchen liegen diese bei zwei bis drei Jahren.

RWE braucht aus Sicht der Konzernführung zusätzliche Flexibilität, um auf die Veränderungen in der Branche zu reagieren. Mit kürzeren Garantien soll die Bereitschaft der Mitarbeiter erhöht werden, intern oder extern auf andere Positionen zu wechseln, hieß es in den Kreisen.

Da Terium keinen Kündigungsverzicht bis 2023 zusichern wolle, werde Verdi das Tarifangebot mit hoher Wahrscheinlichkeit ablehnen, hieß es in Gewerkschaftskreisen. Mit der Ablehnung wird sich der Streit bei RWE zuspitzen. Denn nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen kann Verdi zu Streiks aufrufen. 

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    2 Kommentare zu "Tarifverhandlungen: RWE-Chef lehnt Jobgarantien ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zu diesem Statemant passt nur ein afganische Sprichwort: "Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger"

    • Ja auf geht's liebe Gewerkschaftsmitglieder.
      Immer schön die Blockparteien wählen und dann den Job verlieren.
      Toll!

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