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Telekommunikation Balda übernimmt Tochter

Der angeschlagene Handy-Zulieferer sortiert sich neu und übernimmt das Gemeinschaftsunternehmen Balda Lumberg Deutschland GmbH. In Brasilien will Balda außerdem erst einmal nicht mehr investieren.

HB BAD OEYNHAUSEN. Der angeschlagene Handy-Zulieferer Balda hat das Gemeinschaftsunternehmen Balda Lumberg Deutschland GmbH vollständig übernommen. Über den Kaufpreis sei mit der Lumberg-Gruppe, einem Hersteller von Elektronik-Bauteilen aus dem Sauerland, Stillschweigen vereinbart worden, teilte die Balda AG in Bad Oeynhausen mit.

Das frühere Gemeinschaftsunternehmen war bislang eine Holding der beiden brasilianischen Konzerngesellschaften mit Produktionsstandorten in São Paulo und Manaus. Die Töchter hätten in den ersten neun Monaten dieses Jahres rund fünf Prozent zum Konzernumsatz von 207,1 Millionen Euro beigetragen. Balda kündigte an, in Brasilien voraussichtlich nicht weiter investieren zu wollen.

Mit der Übernahme halte sich der Konzern aber alle Optionen offen. Balda hatte Ende Oktober bekanntgegeben, für das Gesamtjahr 2008 mit einem Fehlbetrag in der Gruppe zu rechnen. In den ersten drei Quartalen hatte das Unternehmen bereits Verluste von 17,2 Millionen Euro geschrieben. Auch das früher genannte Umsatzziel von 414 Millionen Euro sei 2008 nicht mehr zu halten, hieß es.

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