Thyssen-Krupp Alte Korruptionssünden, neue Probleme

Jahrelange Schmiergeldzahlungen beim Verkauf von U-Booten holen Thyssen-Krupp ein. Dokumente zeigen, wie ungeniert die Konzernmanager agierten. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss nun gründlich aufräumen.
Taufe für das erste Brennstoffzellen-U-Boot für den Export auf den Namen „HS Papanikolis“ im April 2004. Beim Verkauf wurden Beamte bestochen. Quelle: dpa
Griechisches U-Boot Papanikolis

Taufe für das erste Brennstoffzellen-U-Boot für den Export auf den Namen „HS Papanikolis“ im April 2004. Beim Verkauf wurden Beamte bestochen.

(Foto: dpa)

Essen/FrankfurtKrupp-Patron Berthold Beitz wollte vom Militärgeschäft nichts mehr wissen. Als sein Konzern zur Jahrtausendwende mit Thyssen fusionierte, verfügte er: Waffen solle das neue Unternehmen nicht mehr bauen. Die Manager verkauften daraufhin hastig etliches Rüstungsgeschäft. Bei Thyssen-Krupp verblieb die Fertigung von Kriegsschiffen, später kam der Kieler U-Boot-Bauer Howaldtswerke Deutsche Werft (HDW) hinzu. Thyssen-Krupp Marine Systems ist eine Marktgröße. 

Quelle: Unternehmen
Thyssen-Krupp Geschäftsbereich Industrial Solutions

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