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Thyssen-Krupp Großaktionär Cevian erhöht Druck auf Vorstand

Cevian-Chef Förberg fordert von Thyssen-Krupp weniger Komplexität und Schwerfälligkeit. Der Druck des schwedischen Großaktionärs kommt nicht von ungefähr. Die Hauptversammlung des Mischkonzerns steht bevor.
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Zu komplex und ineffizient – so kontert Hiesinger Großinvestor Cevian

FrankfurtKurz vor der Hauptversammlung von Thyssen-Krupp hat der schwedische Großaktionär Cevian seinen Forderungen nach einem grundlegenden Umbau des Mischkonzerns Nachdruck verliehen. „Die aktuelle Konglomeratsstruktur ist zu komplex und schwerfällig. Das ist die Ursache für die unterdurchschnittliche Leistung von Thyssen-Krupp“, sagte Lars Förberg, Gründer und Chef von Cevian, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. „Hätte das Unternehmen seine eigenen Margenziele erreicht, wäre die Aktie 50 Euro wert, doppelt so viel wie heute.“

Das Management müsse die komplexen Strukturen anpacken, damit jeder Geschäftsbereich wachsen kann. Als mögliche Wege nannte Förberg unter anderem die Einbringung von Sparten in Gemeinschaftsunternehmen oder Börsengänge. Auch die Fondsgesellschaft Union Investment fordert einen weitreichenden Umbau. „Mit der Stahlfusion ist es nicht getan, der Konzernumbau muss weitergehen“, sagte Union-Investment-Fondsmanager Ingo Speich der „WAZ“.

Cevian ist der zweitgrößte Aktionär bei Thyssen-Krupp hinter der Krupp-Stiftung. Die Hauptversammlung des Dax-Konzerns findet kommenden Freitag statt.

Vorstandschef Heinrich Hiesinger führt seit sieben Jahren den Mischkonzern, der neben Stahl auch Aufzüge, Anlagen, Autoteile und U-Boote herstellt. Thyssen-Krupp hat unter seiner Ägide das verlustreiche Stahlgeschäft in Amerika abgestoßen, Schulden in Milliardenhöhe abgebaut, in neue Geschäfte und Standorte investiert und den Umbau weg vom Werkstoffgeschäft hin zu einem Technologiekonzern vorangetrieben. Neben dem schwankenden Stahlgeschäft, das mit der indischen Tata Steel zusammengeführt werden soll, kämpft Hiesinger derzeit mit Problemen im Anlagenbau.

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  • rtr
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