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Thyssen-Krupp und Lürssen Deutsche Werften gehen bei Großauftrag der Marine leer aus

Ein Großprojekt der Marine findet ohne direkte deutsche Beteiligung statt: Der Bund schließt das Konsortium von Thyssen-Krupp und Lürssen aus.
Update: 01.03.2018 - 17:43 Uhr
MKS 180: Marine-Großauftrag ohne Thyssenkrupp und Lürssen Quelle: dpa
Marineschiff im Dock bei Blohm +Voss

Der Bau der größten deutschen Kriegsschiffe seit dem Bestehen der Bundesrepublik wird damit ohne direkte deutsche Beteiligung stattfinden.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Donnerstagmorgen hätte für die Manager von Thyssen-Krupp Marine Systems kaum schlechter starten können. Völlig unvorbereitet erreichte sie ein Schreiben aus dem Bundesverteidigungsministerium, von ihrem größten und wichtigsten Kunden.

Auf 56 Seiten listeten Vertreter der für den Einkauf zuständigen Behörde BAAINBw ihnen auf, warum sie dem Werftenarm des Ruhrkonzerns und dessen Partner Lürssen nicht zutrauen, das Mehrzweckkampfschiff 180 zu bauen. Mehr noch: Mit ihrer Offerte von rund vier Milliarden Euro würden sie den Preisrahmen sprengen. 

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