Tiefe Einschnitte Q-Cells verlagert Produktion

In Deutschland will das Solarunternehmen künftig nur noch halb so viele Zellen produzieren wie bisher. Betriebsbedingte Kündigungen schließt das angeschlagene Unternehmen nicht aus.
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Bitterfeld-WolfenDas angeschlagene Solarunternehmen Q-Cells steht vor tiefgreifenden Einschnitten. Um die Rückkehr in die Gewinnzone zu schaffen, will das Management einen Großteil der Zellenproduktion am Stammsitz in Bitterfeld-Wolfen schließen, teilte es am Mittwoch mit. Diese solle am Standort in Malaysia konzentriert werden.

Die Produktionskapazitäten in Deutschland sollten dagegen um die Hälfte abgebaut werden. Zudem sollen die Kosten in der Verwaltung um 25 bis 30 Prozent sinken. Betriebsbedingte Kündigungen konnte das Unternehmen nicht ausschließen. Grund für diese Einschnitte ist, dass das Unternehmen am Stammsitz kaum noch wettbewerbsfähig produzieren kann. Insbesondere Konkurrenten aus China machen mit ihren Zellen den deutschen Herstellern schwer zu schaffen. Q-Cells hatte bereits 2009 vier ältere Produktionslinien in Bitterfeld-Wolfen stillgelegt. 500 Mitarbeiter mussten damals gehen.

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  • dpa
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3 Kommentare zu "Tiefe Einschnitte: Q-Cells verlagert Produktion nach Malaysia"

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  • Nach den Phantasien dieser furchtbaren Ökofundamentalisten in diesem Lande müssten die 11.000 Arbeitslosen von E.on sofort bei q-cells, conergy & Konsorten neue Jobs bekommen...Wind & Solar schaffen unzählige Arbeitsplätze.Die Realität sind anders aus: Solarzellen aus Asien, Milliarden von Aktienkapital grundlos vernichtet, E.on & RWE verkommen zu Übernahmekandidaten, tausende Arbeitslose, rund um Deutschland alles voller Atomkraftwerke, EDF & die Russen reiben sich schon die Hände um den "Scherbenhaufen" hier zu übernehmen und uns mit Atomstrom & sibirischen Gas zu versorgen - zu garantiert "supergünstigen" Konditionen. Und der Rest der Welt kann vor Lachen nicht einschlafen, wie verblödet man hier ist...EEG geht nach China, die Renditen/Gewinne gehen nach Frankreich, Russland & Norwegen.

  • Das ist also unsere viel gepriesene „Grüne Technologie“ die Arbeitsplätze schafft.

  • Klasse! Dann zahlen wir mit der Einspeisevergütung künftig nur noch für Arbeitsplätze in Asien (und den für die Produktion dort benötigten Kohle- und Atomstrom).

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