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Tödlicher Unfall Paul Walkers Tochter verklagt Porsche

„Fast & Furious“-Star Paul Walker war vor zwei Jahren in seinem Carrera GT tödlich verunglückt. Jetzt verklagt seine 16-jährige Tochter den Sportwagenhersteller Porsche wegen angeblicher Entwicklungsfehler.
29.09.2015 - 03:42 Uhr
Der US-Schauspieler Paul Walker und sein Freund Roger Rodas verunglückten bei einem Autounfall tödlich. Quelle: dpa

Der US-Schauspieler Paul Walker und sein Freund Roger Rodas verunglückten bei einem Autounfall tödlich.

(Foto: dpa)

Los Angeles Die Tochter des bei einem Autounfall verunglückten Schauspielstars Paul Walker („The Fast and the Furious“) verklagt den Sportwagenhersteller Porsche wegen Tötung. Der Porsche Carrera GT, in dem ihr Vater vor fast zwei Jahren ums Leben kam, habe eine Reihe von Entwicklungsfehlern gehabt, hieß es in der am Montag von Meadow Rain Walker eingereichten Klage.

Die Entwicklungsfehler hätten Schäden ausgelöst, die laut dem Anwalt der 16 Jahre alten Tochter dafür gesorgt hätten, dass der Schauspieler in dem Sportwagen eingeschlossen gewesen sei, als es im November zu dem Unfall kam und das Fahrzeug in Flammen aufging.

Zu den Fehlern zählten unter anderem das Fehlen einer angemessenen Stabilitätskontrolle und Maßnahmen, um Insassen nach einer Kollision vor Flammen zu schützen. „Ohne diese Mängel in dem Porsche Carrera GT wäre Paul Walker heute am Leben“, hieß es in der Klage.

Porsche North America äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu der Klage. Über die Vorwürfe hatte zunächst die Promi-Webseite TMZ berichtet.

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    Walker hatte sich gerade in einer Unterbrechung der Dreharbeiten zum siebten „Fast & Furious“-Teil befunden, als er bei dem Unglück in Kalifornien starb. Er saß in einem von seinem Freund und Geschäftspartner Roger Rodas gefahrenen Porsche, als dieser die Kontrolle über das Auto verlor, in drei Bäume einschlug und in Flammen aufging. Laut Ermittlungen der Polizei löste überhöhte Geschwindigkeit und nicht ein mechanisches Problem den Crash aus.

    Fünfeinhalb Monate nach dem Unfall hatte die Witwe des Unglücksfahrers bereits Klage gegen den Autohersteller eingereicht. Kristine Rodas machte ebenfalls eine fehlerhafte Ausstattung für den Unfall verantwortlich.

    • ap
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