Toyota in den USA Japaner investieren zehn Milliarden Dollar bis 2022

Toyota möchte in den kommenden fünf Jahren rund zehn Milliarden Dollar in den USA investieren. Die von Donald Trump angedrohten Strafzölle sollen aber nichts mit der Entscheidung der Japaner zu tun haben.
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Hohe Strafzölle – Jetzt steht Toyota auf Trumps Zielscheibe

DetroitDer japanische Autobauer Toyota will in den nächsten fünf Jahren zusammen rund zehn Milliarden Dollar in den USA investieren. Das kündigte der für das Nordamerika-Geschäft zuständige Manager Jim Lentz in einem Reuters-Interview zu Beginn der Automesse in Detroit am Montag an. Damit hält der Konzern sein Tempo aus den vergangenen fünf Jahren.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte Toyota vor kurzem mit hohen Strafzöllen gedroht, sollten die Japaner in Mexiko Corollas für die USA produzieren lassen. Lentz sagte, die Entscheidung zu den Investitionen in den USA sei keine Reaktion auf Trump, sondern Teil der Konzernstrategie. In den USA betreibt Toyota zehn Werke in acht Bundesstaaten.

Auch Fiat Chrysler kündigte in Detroit an, eine Milliarde Dollar in zwei Autowerke im Mittleren Westen der USA zu investieren. Zudem sollten 2000 Jobs geschaffen werden, so der italienisch-amerikanische Konzern. Mit dem Geld sollen Fabriken in Ohio und Michigan modernisiert werden. Konzernchef Sergio Marchionne stellte klar, dass die Investitionen bereits länger geplant gewesen seien.

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