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Toyota und Suzuki Japanische Autobauer starten Kooperation

Die japanischen Autobauer Toyota und Suzuki sind eigentlich Rivalen. Bei der Entwicklung von Technologie für die Umwelt und Sicherheit wollen sie nun zusammenarbeiten. Auch andere Autobauer sollen sich ihnen anschließen.
Update: 12.10.2016 - 15:33 Uhr
Das Unternehmen hat Probleme mit Emissionstests in Japan eingeräumt, nachdem der Konzern Mitsubishi zugab, dass er bei solchen Tests geschummelt habe. Quelle: Reuters
Suzuki-Logo

Das Unternehmen hat Probleme mit Emissionstests in Japan eingeräumt, nachdem der Konzern Mitsubishi zugab, dass er bei solchen Tests geschummelt habe.

(Foto: Reuters)

Tokio Die japanischen Autobauer Toyota und Suzuki peilen eine Partnerschaft bei Entwicklung und Forschung an. Schwerpunkt soll die Zusammenarbeit bei wichtigen Themen der Autoindustrie wie Umwelt, Sicherheit und Informationstechnik sein, wie beide Unternehmen am Mittwoch in Tokio mitteilten. Derzeit werde geprüft, wie umfangreich die Kooperation sein könnte.

Noch im Januar hatten die Konzerne Spekulationen über eine anstehende Partnerschaft dementiert. Nun erklärten sie in einer Absichtserklärung, es sei wichtig, bei der Entwicklung der Infrastruktur und von Standards zusammenzuarbeiten. „Um in dem drastisch veränderten Umfeld der Autoindustrie zu überleben, müssen wir in der Lage sein, uns anzupassen“, sagte Toyota-Chef Akio Toyoda. Über eine Kapitalbeteiligung sei noch nicht entschieden, sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Suzuki-Verwaltungsratschef Osamu Suzuki.

Suzuki als Spezialist für preisgünstige Kleinwagen fühle sich was Zukunftstechnologien angehe zunehmend unsicher, hieß es. Osamu Suzuki sagte, sein Unternehmen blicke in eine unsichere Zukunft, wenn es nur die bestehende Technik weiterentwickle. Er wolle die Eigenständigkeit seiner Firma sichern.

Das sind die Hingucker vom Autosalon Paris
Sportliche Eleganz: Der LaFerrari Aperta
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Optisch und technisch ähnelt der Roadster dem bekannten LaFerrari Coupé. Lediglich auf das Dach wird bei dem Sportwagen verzichtet. Einen Preis für das schöne Stück will Ferrari allerdings nicht verraten.

(Foto: Reuters)
Leistungsstarke Technik
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Der V12 Motor im Heck soll den Wagen von 0 auf 100 km/h in unter drei Sekunden beschleunigen.

(Foto: Reuters)
Kleinstes Coupé: Das BMW X2 Concept Car
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Die X-BMW bekommen mit dem SUV-Coupé Nachwuchs. Den Wagen wird es nur mit Drei- und Vierzylindermotoren geben. Besonders auffällig ist das charakteristische blaue X in den sechseckigen Scheinwerfern.

(Foto: AFP)
Starker Sound: Der Mercedes AMG GT Roadster
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Der V8 Motor des Roadster kann seinen Sound nun ungefiltert an den Fahrer weitergeben. Das Dach lässt sich ein- und ausfahren. Die leistungsstarke Technik ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

(Foto: AFP)
Strom statt Benzin: Der Mercedes Generation EQ
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Im Gegensatz zu seinem sportlichen Kollegen läuft das Coupé-Konzept der Deutschen mit einem Elektromotor. Dieser soll laut Hersteller die bestehenden Standards der Elektroautos revolutionieren.

(Foto: dpa)
Rennmaschine: Der Jaguar F-Type SVR
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Die F-Type Serie soll nun durch den SVR ergänzt werden. Das 550 PS starke Schwergewicht beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Futuristisches Design: Der Renault Trezor
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Das Design des neuen Renaults-Konzeptautos überraschte einige Autoliebhaber. Das Dach lässt sich wie eine Austernschale wegklappen. Im Cockpit leuchten OLED-Displays und die feuerroten Sitze reizen zum Einsteigen.

(Foto: dpa)

Toyota will mit einem Bündnis auch den Rückstand auf die Konkurrenz aus Europa und Nordamerika bei Standardisierung und Kooperationen aufholen. Beiden Unternehmen könne eine Zusammenarbeit bei ihren jeweiligen Herausforderungen helfen.

Suzuki und Toyota versicherten, weiter im Wettbewerb gegeneinander antreten zu wollen. Suzuki ist insbesondere in Indien und Japan mit seinen Kleinwagen stark vertreten, im Heimatmarkt steht das Unternehmen in starker Konkurrenz zu Daihatsu aus dem Toyota-Konzern. Toyota hatte die Kleinwagenmarke dieses Jahr komplett übernommen und will damit von anziehender Nachfrage in aufstrebenden Märkten profitieren.

Die Autobranche befindet sich derzeit in einem grundlegenden Wandel. Zu den großen Zukunftsthemen zählen alternative Antriebe und die Digitalisierung mit immer mehr Internet im Auto.

Angesichts der gewaltigen Herausforderungen bündeln Autobauer und Zulieferer zunehmend ihre Kräfte. So arbeiten Daimler und Renault-Nissan seit längerem zusammen. Es gibt auch Kooperationen mit IT-Konzernen. BMW zum Beispiel ging beim Zukunftsthema selbstfahrende Autos eine Partnerschaft mit dem Chip-Riesen Intel und dem israelischen Entwickler von Roboterwagen-Technologien Mobileye ein.

Das sind die Bestseller von Toyota
Platz 10 - Hilux - 35.719 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Der japanische Pickup schafft es in Europa nur knapp in die Spitzenränge. In Thailand ist der Riese sogar das meistverkaufte Modell der Japaner.

Stand: Gesamtjahr 2014

(Foto: PR)
Platz 9 - Verso - 37.339 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Der Familienkutsche sieht man die Verwandtschaft zum Auris an. Doch der Siebensitzer ist noch ein wenig geräumiger als sein Schwestermodell.

(Foto: PR)
Platz 8 - Camry - 39.884 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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In den USA ist die Mittelklasse-Limousine ein absoluter Verkaufsschlager. In Europa konzentriert man sich mit dem Modell auf die Wachstumsmärkte im Osten. Allerdings reicht das noch für einen Platz in der Top Ten.

(Foto: Reuters)
Platz 7 - Land Cruiser - 52.158 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Der Land Cruiser war schon da, bevor SUV so beliebt wurden. Doch er schwimmt mit auf der Erfolgswelle.

(Foto: PR)
Platz 6 - Auris Touring Sports - 56.351 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Die Familienkutsche gibt es - wie viele Modellreihen von Toyota - auch mit Hybrid-Antrieb. Ingesamt erfreut sich das Modell außerordentlicher Beliebtheit.

Platz 5 - Aygo - 70.542 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Der kleinste der Japaner hat sich ein freches Äußeres zugelegt und dreht damit auch seine Runden in der Absatzstatistik.

(Foto: PR)
Platz 4 - Corolla - 83.301 verkaufte Fahrzeuge in Europa
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Über alle Generationen hinweg ist der Corolla das meistverkaufte Auto der Welt. Auf den deutschen Markt ist das Modell zwar gerade erst zurückgekehrt, in Süd- und Osteuropa ist er allerdings ein Hit.

(Foto: ap)

Weltweit wächst außerdem auch im Zuge der Abgasaffäre von Volkswagen um manipulierte Abgastests der Druck auf Autohersteller, ihre Autos an schärfere Umweltrichtlinien anzupassen. Der japanische Renault-Partner Nissan will derzeit die Kontrolle beim schwer angeschlagenen Autobauer Mitsubishi Motors übernehmen. Mitsubishi hatte Manipulationen bei den Verbrauchsangaben für kleine Autos auf dem japanischen Markt eingestanden.

Nicht immer gelingen jedoch Kooperationen: Eine Kooperation zwischen Volkswagen und Suzuki endete Anfang dieses Jahres endgültig, nachdem die beiden Ex-Partner in ihrer Zusammenarbeit seit 2009 nicht ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen konnten.

  • dpa
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