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Trend geht zu mehr Nonstopflügen Boeing sieht Luftfahrtkrise überwunden

Der amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing erwartet nach drei Jahren Krise wieder einen Aufschwung in der Luftfahrt.

HB FARNBOROUGH. „Wir erwarten ein jährliches Wachstum von 5,2 Prozent im Passagier- und 6,2 Prozent im Frachtbereich“, sagte Boeings Zivilflugzeug-Vorstand Alan Mulally am Montag auf der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London.

Der Konzern sei aber nicht nur im Bereich Flugzeugproduktion wieder auf dem Erfolgsweg. „Unser Connexion-System für den Internet-Zugang im Flugzeug ist extrem erfolgreich“, sagte Mulally. Startkunde für das Angebot ist die Lufthansa. Die Fluggesellschaft bietet den fliegenden Webzugang bereits auf ausgewählten Flügen nach Nordamerika und Japan an.

Bei den Fluggesellschaften geht der Trend nach Einschätzung von Boeing zu immer mehr Nonstopflügen. In diesem Markt will Boeing mit seinem neuen Modell 7E7 den Erfolg des Airbus A-330 brechen. Insgesamt rechnet der US-Konzern in den kommenden 20 Jahren mit einem Bedarf von insgesamt 25 000 Zivil-Flugzeugen im Wert von zwei Billionen US-Dollar. Mulally kritisierte die europäischen Subventionen für Airbus. Diese verzerren nach Einschätzung des Boeing-Managers den Markt.

Das Unternehmen hat bislang Anzahlungen für 200 Maschinen des "7E7 Dreamliner" erhalten. Dies sei die größte Nachfrage, die Boeing jemals für einen neuentwickelten Flugzeugtyp gesehen habe, sagte Mulally, am Wochenende. Insgesamt haben bislang 30 Fluglinien Angebote für den neuen Langstreckenjet eingeholt; von diesen hätten 24 Anzahlungen geleistet. Mulally sagte weiter, für ihn seien diese Anzahlungen so gut wie feste Bestellungen. Allerdings muss der US-Flugzeughersteller diese zurückzahlen, wenn es nicht zu einem endgültigen Vertrag kommt.

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