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Trennung von Randaktivitäten Manager kauft MAN-Tochter SHW

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN ist beim Verkauf seiner Randaktivitäten einen Schritt vorangekommen. Das Gießereigeschäft der Schwäbischen Hüttenwerke (SHW), einer 50- prozentigen Beteiligung der MAN AG, sei verkauft worden, teilte der Konzern am Freitag mit.

HB MÜNCHEN. Der langjährige Leiter der SHW-Gießerei, Ulrich Severing, habe die SHW Casting Technologies und den Geschäftsbetrieb der SHW Inc. (USA) im Rahmen eines Management-Buy-Out übernommen. Dabei wurde er von der Beteiligungsgesellschaft capiton unterstützt. Zum Kaufpreis äußerte sich MAN nicht. Die SHW-Gießereiaktivitäten erzielten im Geschäftsjahr 2004 mit 338 Mitarbeitern einen Umsatz von zusammen rund 58 Millionen Euro.

MAN will sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft Nutzfahrzeuge, Industriedienstleistungen, Drucksysteme, Dieselmotoren und Turbomaschinen konzentrieren. Ziel des Konzerns bleibt es, sich von den Schwäbischen Hüttenwerken komplett zu trennen. Bislang gehört SHW mit Sitz im baden-württembergischen Aalen jeweils zur Hälfte MAN und dem Land Baden-Württemberg. Durch die Trennung vom Gießereigeschäft will sich SHW stärker als Automobilzulieferer profilieren.

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