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Triebwerksbauer Rolls-Royce braucht dringend Geld – und will sich 5,5 Milliarden Euro beschaffen

Der Konzern hat im ersten Halbjahr einen Milliardenverlust eingefahren. Nun will Rolls-Royce neue Aktien und Anleihen ausgeben und nimmt Kredite auf.
01.10.2020 - 09:34 Uhr Kommentieren
Insgesamt sollen bis zu 8000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte wegfallen. Quelle: AFP
Rolls-Royce-Werk in Derby

Insgesamt sollen bis zu 8000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte wegfallen.

(Foto: AFP)

London Der stark angeschlagene britische Triebwerksbauer Rolls-Royce will sich über die Ausgabe von Aktien und Anleihen sowie neue Kredite dringend benötigtes Geld beschaffen. Insgesamt will sich der MTU-Konkurrent 5 Milliarden britische Pfund (5,5 Milliarden Euro) besorgen. Die Emission neuer Anteile soll rund zwei Milliarden Pfund bringen, wie Rolls-Royce am Donnerstag in London mitteilte.

Über die Platzierung einer Anleihe soll eine Milliarde Pfund ins Haus geholt werden. Zudem will sich das Unternehmen neue Kredite über zwei Milliarden Pfund sichern. Das Unternehmen ist wie die gesamte Luftfahrtbranche stark von der Corona-Pandemie getroffen.

Konzernchef Warren East hatte im Sommer nach einem Milliardenverlust im ersten Halbjahr den Abbau von tausenden Stellen angekündigt. Insgesamt sollen bis zu 8000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte wegfallen, rund ein Drittel der Belegschaft aus der Zeit vor der Pandemie. In der Verwaltung stehen weitere 1000 Stellen auf der Streichliste. Mehr als 4000 Mitarbeiter hätten Rolls-Royce bereits verlassen, hieß es im August.

Zudem stehen einige Sparten zum Verkauf. Die Aktie des Unternehmens hatte in den vergangenen Monaten ihre seit Mitte 2018 anhaltende Talfahrt beschleunigt.

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    Am Mittwoch fiel sie um sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit 17 Jahren. Im laufenden Jahr summieren sich die Verluste auf 80 Prozent. Das Unternehmen hatte Medienberichten zufolge zuletzt auch mit großen staatlichen Fonds über einen Einstieg verhandelt. Die Gespräche seien aber gescheitert.

    Mehr: Krise in der Luftfahrt: Auch die Zulieferer kommen in Bedrängnis

    • dpa
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