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Triebwerksbauer Tognum-Kauf macht sich für Rolls-Royce bezahlt

Der Umsatz von Rolls-Royce steigt um mehr als ein Viertel. 2011 hatte sich der Triebwerkshersteller an dem deutschen Motorenbauer beteiligt, das treibt die Zahl nach oben. Doch das Rüstungsgeschäft dämpft das Wachstum.
13.02.2014 - 11:01 Uhr 1 Kommentar
Triebwerk V2500 im Werk Dahlewitz: Rolls-Royce steigert den Umsatz dank der deutschen Beteiligung Tognum. Quelle: dpa

Triebwerk V2500 im Werk Dahlewitz: Rolls-Royce steigert den Umsatz dank der deutschen Beteiligung Tognum.

(Foto: dpa)

London Die Beteiligung am deutschen Motorenbauer Tognum hat dem britischen Luftfahrtkonzern Rolls-Royce zu einem Wachstumssprung verholfen. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr bereinigt um mehr als ein Viertel auf 15,5 Milliarden Pfund (18,8 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Vorsteuergewinn legte auf 1,76 Milliarden Pfund zu und damit stärker als von den meisten Analysten erwartet.

Der weltweit zweitgrößte Triebwerkhersteller hinter General Electric hatte Tognum im Jahr 2011 gemeinsam mit Daimler übernommen. Der Kauf schlug sich nun erstmals voll in der Bilanz nieder.

Für dieses Jahr sagte Rolls-Royce eine Pause voraus, bevor das Wachstum im kommenden Jahr wieder anziehen soll. Das Auftragsvolumen in Rekordhöhe zeige, dass das Geschäft langfristig wachse, sagte Konzernchef John Rishton. Wie der gesamten Branche macht Rolls-Royce ein vergleichsweise schwaches Rüstungsgeschäft zu schaffen. In der Sparte Defence Aerospace würden Umsatz und Gewinn voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent sinken, sagte das Unternehmen voraus.

Bereits vor dem Einstieg bei Tognum war Rolls-Royce in Deutschland engagiert. So werden im Werk Dahlewitz bei Berlin Triebwerke montiert, die in der A320-Familie von Airbus zum Einsatz kommen.

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    1 Kommentar zu "Triebwerksbauer: Tognum-Kauf macht sich für Rolls-Royce bezahlt"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Letztlich haben die Engländer Tognum übernommen; sie haben dort das Sagen.

      Folglich schaffen die Mitarbeiter dort, Betriebsrat mal ausgenommen, für britische Finanzinteressen. Und die Patente werden natürlich abgesaugt und die Kunden übernommen.

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