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Triebwerkspartnerschaft mit General Electric Honda steigt ins Flugzeuggeschäft ein

Japans zweitgrößter Autobauer Honda expandiert ins Geschäft mit Flugzeugmotoren. Gemeinsam mit General Electric aus den USA wollen die Japaner kleine Motoren für leichte Geschäftsflugzeuge verkaufen.

bas TOKIO. Dabei bringt Honda seinen neu entwickelten leichten Turbinenantrieb HF118 ein, General Electric die Produktions- und Vertriebstechnologie. Details der Zusammenarbeit wollen die Unternehmen bis Ende des Jahres festlegen, darunter auch, ob die Partnerschaft in einem Joint- Venture münden soll oder nicht und wo die Motoren produziert werden. Verhandlungen mit Flugzeugbauern

hätten gerade erst begonnen, hieß es. Honda hat den Motor in einem eigenen Sechssitzer-Jet in den USA getestet.

Das Segment der leichten Geschäftsflugzeuge, die vor allem in den USA verkauft und als Lufttaxen genutzt werden, ist bisher überschaubar. Rund 200 Maschinen würden pro Jahr verkauft, sagte Fukui. Dagegen setzt Honda jährlich rund 3 Millionen Automotoren ab. Allerdings betonte der Präsident von General Electric Transportation, David Calhoun, dass die Wachstumsraten enorm seien. Honda-Chef Fukui zeigte sich überzeugt, dass der neue Geschäftsbereich „nicht in den nächsten 10 oder 20 Jahren, aber in 30 bis 40 Jahren“ einen spürbaren Beitrag zum Ertrag leiste. Honda und General Electric hoffen darauf, dass sich die leichten Geschäftsflugzeuge auch in Asien, vor allem in China, durchsetzen werden.

Der japanische Autobauer hat vor 18 Jahren damit begonnen, Flugzeugmotoren zu entwickeln. Das jetzige Modell wird das erste kommerziell genutzte sein. Schon 1962 hatte der Gründer Soichiro Honda den Einstieg ins Luftfahrtgeschäft als Vision formuliert.

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