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Trotz Branchenkrise profitabel Backriese Müller-Brot hat neuen Besitzer

Der Backriese Müller-Brot hat einen neuen Besitzer. Der Unternehmer Klaus Ostendorf habe die Mehrheit übernommen, teilte die Müller-Brot AG (Neufahrn bei München) am Donnerstag mit.

HB/dpa NEUFAHRN. Ziel der Allianz sei „solides Wachstum“. Ostendorf hatte zuvor bereits die angeschlagene österreichische Ankerbrot- Gruppe von Müller-Brot übernommen. Der neue Eigentümer war drei Jahrzehnte Manager und Mitgesellschafter der Großbäckerei Wendeln. Müller-Brot mit 387 Filialen zählte sich zusammen mit Ankerbrot mit einem Umsatz von zuletzt 425 Millionen Euro zu den fünf größten europäischen Backwaren-Unternehmen.

„Müller-Brot gilt in der Branche als Perle des deutschen Bäckermarktes“, sagte Ostendorf, der auch den Vorstandsvorsitz übernimmt. Gemeinsam mit der Familie Müller wolle er die derzeitige Konsolidierung in der europäischen Bäckereibranche mitgestalten. Hier hätten nur Unternehmen eine Chance, die über Finanzkraft und Vertriebsstärke verfügen. Ostendorf übernahm Anteile der Familie Müller und ein Aktienpaket des Finanzinvestors MOP, einer ehemaligen Tochter der Deutschen Bank. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Müller-Brot arbeitete nach Angaben eines Sprechers im vergangenen Jahr trotz der schwierigen Branchenlage profitabel. „Müller-Brot steht blendend da.“ Es seien 2002 die höchsten Investitionen der Unternehmensgeschichte in die Produktionsanlagen und das Filialnetz getätigt worden. Mit der Konzentration des Filialgeschäfts auf Süddeutschland und dem Verkauf von Ankerbrot sei die Konsolidierung von Müller-Brot abgeschlossen. Der Sprecher betonte, auch nach der Übernahme würden Ankerbrot und Müller-Brot getrennt voneinander geführt. Sitz von Müller-Brot bleibe Neufahrn, sagte der Sprecher. Auch für die Beschäftigten werde sich nichts ändern.

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