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Typ 737 Max 8 Boeing verspricht nach Flugzeugabstürzen rasche Software-Erweiterung

Boeing steht seit Tagen in schwerer Kritik. Nach 2 Abstürzen innerhalb weniger Monate reagiert der Hersteller nun und kündigt Verbesserungen an.
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Mehrere Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX verursachten in den letzten Wochen teils schwere Probleme. Quelle: dpa
Boeing

Mehrere Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX verursachten in den letzten Wochen teils schwere Probleme.

(Foto: dpa)

ChicagoDer US-Flugzeugbauer Boeing hat nach zwei Abstürzen neuer Maschinen vom Typ 737 Max 8 binnen weniger Monate eine rasche Erweiterung der umstrittenen Steuerungssoftware versprochen. In den vergangenen Monaten habe Boeing ein verbessertes Kontrollprogramm entwickelt, um „ein bereits sicheres Flugzeug noch sicherer zu machen“, teilte das Unternehmen im späten Montagabend (Ortszeit) mit.

Einen direkten Bezug zu dem am Sonntag in Äthiopien abgestürzten 737-Max-Flieger stellte Boeing nicht her, sprach den Angehörigen der 157 Todesopfer jedoch ganz am Ende des Statements Anteilnahme aus.

Die Überarbeitung der Software erfolgte Boeings Mitteilung zufolge im Zuge des im Oktober in Indonesien abgestürzten Lion-Air-Flugs 610 und werde in den kommenden Wochen bei sämtlichen 737-Max-Maschinen installiert. Das sogenannte Maneuvering Characteristics Augmentation System (MCAS) war nach dem Absturz, bei dem 189 Menschen ums Leben kamen, schwer in die Kritik geraten.

Laut Unfallermittlern drückte der Bordcomputer die Nase des Flugzeugs automatisch immer wieder nach unten, während die Crew versucht habe, sie nach oben zu steuern.

Vor Boeings Ankündigung hatte bereits die US-Luftfahrtbehörde FAA mitgeteilt, dass der Hersteller die Erweiterung des Systems zur Flugkontrolle „nicht später als im April 2019“ abschließen werde. Die FAA verhängte vorerst kein Flugverbot für Boeings 737 Max 8.

Die Untersuchung des jüngsten Absturzes habe erst begonnen und es lägen noch keine Daten vor, um Schlüsse zu ziehen oder Maßnahmen zu ergreifen. China, Indonesien und Äthiopiens nationale Airline sowie einige andere Fluggesellschaften beschlossen bereits Startverbote.

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  • dpa
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