Übernahme Schwächelnder Airbus-Zulieferer gerettet

Für die Produktion des Airbus A350 wäre eine Pleite der Pfalz-Flugzeugwerke (PFW) fatal. Die EADS-Tochter Airbus hat deshalb eingegriffen und die Mehrheit an seinem schwächelnden Zulieferer übernommen.
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Ein Modell des Airbus A350. Quelle: Reuters

Ein Modell des Airbus A350.

(Foto: Reuters)

MünchenDer europäische Flugzeugbauer Airbus rettet seinen angeschlagenen Zulieferer Pfalz-Flugzeugwerke (PFW). Die EADS-Tochter habe die Mehrheit an dem Hersteller von Präzisionsrohren übernommen, teilte PFW am Dienstag mit. „Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird durch diesen Schritt nachhaltig gestärkt und die kurz- und mittelfristige Finanzierung für das anstehende Wachstum sichergestellt“, hieß es.

Airbus hatte sich bereits in der vergangenen Woche bereiterklärt, das Unternehmen vor der Pleite zu bewahren. PFW Aerospace spiele vor allem beim Bau des A350 eine wichtige Rolle. Die Übernahme muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Konkurrenzlos - Rohrleitungen für den Airbus

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Nach eigenen Angaben setzte PFW Aerospace im vergangenen Jahr 214 Millionen Euro um und beschäftigte 2155 Mitarbeiter. Der Konzern gilt als Weltmarktführer bei Präzisionsrohren für Kerosin, Luft und Wasser. PFW-Produkte finden sich neben dem A350 im A380 und im Dreamliner des US-Airbus-Rivalen Boeing . PFW Aerospace gehört seit zehn Jahren dem US-Finanzinvestor Safeguard International.

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