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Übernahme durch Saint-Gobain Schweizer Gericht stärkt Sika den Rücken

Die Übernahme des Schweizer Bauchemiekonzerns Sika durch die französische Saint-Gobain steht vorerst auf der Kippe: Der Sika-Verwaltungsrat hat im Übernahmestreit mit der Gründerfamilie einen Sieg vor Gericht verbucht.
23.03.2015 - 12:54 Uhr Kommentieren
Gründerfamilie Burkard will ihren Anteil für 2,75 Milliarden Franken an Saint-Gobain verkaufen. Quelle: Reuters
Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika

Gründerfamilie Burkard will ihren Anteil für 2,75 Milliarden Franken an Saint-Gobain verkaufen.

(Foto: Reuters)

Zürich Im Übernahmestreit um Sika hat der Schweizer Bauchemiekonzern einen wichtigen juristischen Sieg verbucht. Das Kantonsgericht Zug gab dem Sika-Verwaltungsrat recht, der die Stimmrechte des Mehrheitsaktionärs beschränkt hat, um eine Übernahme durch die französische Saint-Gobain zu verhindern.

„Der Verwaltungsrat der Sika begrüßt den Entscheid und wird diesen im Detail analysieren“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Gründerfamilie Burkard hatte im Dezember angekündigt, ihren Anteil an Sika für 2,75 Milliarden Franken an Saint-Gobain zu verkaufen.

Die Burkards haben zwar nur einen Kapitalanteil von 16 Prozent, aber einen Stimmenanteil von 52 Prozent. Damit kann die Familie den Verwaltungsrat mit neuen Vertretern besetzen und dafür sorgen, dass Saint-Gobain mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz die Kontrolle über Sika übernimmt.

Um eine Auswechslung des Verwaltungsrates zu verhindern, beschränkte Sika die Stimmrechte der Familie. Dagegen ging die Familie gerichtlich vor und erlitt nun Sika-Angaben zufolge eine Schlappe. Wird der Entscheid nicht von einer Instanz umgestoßen, wäre die Transaktion infrage gestellt.

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